Thüringer Fernwasserversorgung – Mehr als reines Wasser

Seit über zehn Jahren ist die Thüringer Fern­­­­wasserversorgung als kompetentes Unter­­nehmen der Wasserwirtschaft auf den Ge­­bieten Bau und Betrieb von Talsperren, Was­ser­­bereitstellung und Ener­­gie­­erzeug­ung tätig. Insgesamt 65 Stau­­anlagen dienen neben der Trinkwasserversorgung dem Hoch­­wasser­­schutz oder der Brauchwasserbereitstellung.

45 Prozent des Trinkwasserbedarfs werden im Freistaat aus Wasser der Talsperren Leibis/Lichte, Ohra, Schönbrunn, Scheibe-Alsbach und Neustadt gedeckt. Nach­­dem das Roh­­wasser die zwei eigenen Auf­­bereitungs­an­­lagen in Luisenthal und Zei­­ger­­heim verlassen hat, gelangt es über 550 km Rohrleitungsnetz zu den örtlichen Wasserversorgern.

Mit den zurzeit acht Wasserkraftanlagen werden neun Millionen Kilowattstunden alternative Energie erzeugt. Sechs Anlagen sind im Fuß der Mauern, zwei weitere in Fernwasserrohren installiert.

In Zeiten des Klimawandels wird die gezielte Steuerung des Wachstumsfaktors Wasser immer wichtiger. Daher gewinnt die Reaktivierung der 37 Brauchwasser-Tal­­sperren zunehmend an Bedeutung. Im Auftrag des Freistaates unterstützt die Thüringer Fern­­wasser­­versorgung die Thüringer Landesan­­stalt für Umwelt und Geo­­logie bei der Un­­ter­­haltung von 58 Kleinspeichern. Ergänzt wird dieses vielseitige Leistungsspektrum um das Talsperren- und gewässerkundliche Archiv.


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  1. Anschrift

    Haarbergstraße 37
    99097 Erfurt
    Tel +49 361 5509-100
    Fax +49 361 5509-111
    info@thueringer-fernwasser.de
    www.thueringer-fernwasser.de
  2. Geschäftsführung

    Thomas Stepputat
  3. Gründungsjahr

    2003
  4. Geschäftstätigkeit

    Bereitstellung von Roh- und Fernwasser,

    Hochwasserschutz,
    Energiegewinnung aus Wasserkraft, Brauchwasserbereitstellung,
    Bewirtschaftung von Kleinspeichern, Thüringer Talsperren- und
    gewässerkundliches Archiv