Thomas M. Schuck: Grenzenloser Charme – An der Saar wird Internationalität gelebt

Hätten Sie’s gewusst? Wenn der Ten­­­­nis­­star Roger Federer zum alles ent­­schei­­­­denden Schlag ausholt, dann ist das Saar­­land am Erfolg des Welt­sport­­lers be­­teiligt. Federer spielt mit einem Wilson-Schläger und der kommt direkt aus der Amer Sports Europe Services GmbH in Überherrn.

Wenn im neuen Opel-Erfolgsmodell In­­­­­­signa das Reisen noch entspannter wird, dann liegt das an saarländischer Tech­­­­no­­logie. Die Sitze des Insigna sind durch die Beschichtung der Nanogate AG ge­­gen Eis- und Schokoladen­fle­cken gefeit.

Auch wenn der Ford Focus Econetic er­­­­fol­g­­­­reich die Umwelt schont, hat das Saar­­land mitgemacht. Denn der mit dem Auto-Um­­welt-Zertifikat des Ins­tituts Öko-Trend ausgezeichnete Wa­­gen wird in Saar­­louis gebaut.
Nur drei von vielen Beispielen, wo un­­se­­re Technologien, Produkte und Dienst­leistungen zu finden sind – Erfolge, die durch die Internationalität der Region geprägt sind.

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Traditionell besteht ein reger Aus­tausch mit Frankreich. Arbeit und Freizeit ken­­nen im Saarland keine Grenzen. Über 20.000 Menschen kommen täg­­lich zum Arbeiten aus Frankreich ins Saar­land. Sie steigern die Sprach- und Fach­­kompetenz der Region. Und mit dem Hoch­ge­schwin­­dig­­keitszug TGV/ICE ist Paris 110 Minuten nah.

Internationalität wird heute von Un­­ter­­nehmen immer stärker als wichtiger Fak­­­­tor bei der Standortwahl genannt – gute Voraussetzungen für die wirtschaftliche Entwicklung, des kleinsten Flächen­bun­­deslandes. Das Saarland hat in den letzten Jahren sein großes Potenzial durch den gelungenen strukturellen Wandel von der Mon­­tan­wirt­schaft zum Logistik- und High­­tech-Standort vollzogen.
Internationale Kompetenz und Toleranz sind wirtschaftliche Potenziale
Der US-amerikanische Wirtschafts­­­wis­­­­sen­­­­­­schaftler Richard Florida definiert Toleranz, neben Talent und Technologie, als einen der wichtigsten Aspekte im Wettbewerb um Investoren, Ansied­lun­­gen und qualifizierte Nachwuchskräfte. Hier sind wir im Saarland bestens aufgestellt. Gelebte Internationalität, gastfreundliche Atmosphäre und das „sa­­voir­­-vivre“ der Region loben Alt- und Neu-Saarländer als hohe Lebensqualität.

Starke Netzwerke für ein effizientes Bundesland
Auch die Wirtschaftsförderung im Saar­­land nutzt die traditionellen Partner­schaf­­ten und die hohe Frankreich-Kompetenz, die sich quer durch alle Branchen zieht. Gleichzeitig entwickelt die gwSaar Ge­­sell­­schaft für Wirtschaftsförderung Saar neue Methoden für die weltweite Akquisition von Ansiedlungsprojekten. Um schnell und effizient global agieren zu können, arbeiten wir mit einem qualifizierten Part­­ner-Netzwerk zusammen. Die Partner beobachten relevante Märkte im jeweiligen Heimatland und unterstützen die Kontakt­­anbahnung zu potenziellen In­­ves­­toren. Im Vordergrund der Kom­mu­ni­ka­tion, Ver­­mark­­tung und Profilierung des Stand­­orts Saarland stehen dabei ge­­ziel­­te Akti­­vi­­tä­­ten zur Ansiedlung von Un­­ter­­nehmen in Schwerpunkt-Branchen.
Netzwerk Plus – das Saarland bietet Un­­ternehmen mehr als einen Standort
Neuen Unternehmen hat die Wirt­­schafts­­­­förderung im Saarland weitaus mehr zu bieten als den reinen Standort. Die SHS Strukturholding Saar fasst die Akti­vi­tä­­ten der Wirtschaftsförderung und der Im­­mobilienwirtschaft unter einem Dach zusammen. Die Gesellschaft bietet mit „Netzwerk Plus“ alle standortspezifischen Leistungen von der Beratung bis zur schlüs­­selfertigen Immobilie. Zu­­sätzlich binden wir neuangesiedelte Un­­ter­­neh­­men in ein starkes Netzwerk ein, das branchenübergreifend ein weites Know-how-Spektrum abdeckt. Enge Kon­­takte bestehen zu den ansässigen in­­ter­­na­­tio­­nal renommierten For­­schungs­ins­­ti­­tu­­tio­­nen, einer Vielzahl innovativer Un­­ter­­neh­­men, Politik und Verwaltung.

DagstuhlPanorama

Wirtschaftsförderung im Saarland heißt Technologieförderung
Die Entwicklung des Hightech-Stand­­­or­­tes Saarland mit seinen Schwer­punk­­ten in der IT- und Nanotechnologie wird von den Playern aus Wissenschaft und For­schung, Wirtschaft und Poli­tik voran­­getrieben. Unternehmen si­­chert die enge Zusammenarbeit von Wirt­­schaft und Wis­­senschaft wichtige Wett­­bewerbs­vor­tei­le.

Auch in der Forschung spiegelt sich das internationale Flair der Region wider.
Allein in den beiden – bundesweit einzigen – Max-Planck-Instituten für Infor­ma­­tik und für Softwaresysteme und im Deutschen Forschungszentrum für Künst­­liche Intel­­li­­genz forschen Wissen­schaft­­ler aus 52 Staaten.

Effektive Wirtschaftsförderung muss, vor allem im Bereich der Spitzentechnologie, multilateral agieren. Internationaler Aus­­tausch ist in technologieintensiven Bran­­chen ein wichtiger Baustein der Ansied­lungs­­akquise. Denn die Entwicklung eines Standortes ist immer auch von der Re­­putation und der Sogwirkung der an­­säs­­sigen Technologieunternehmen und For­­schungsinstitute abhängig. Die gwSaar setzt sich daher auch für den Tech­no­logietransfer und die Interna­tio­na­lisie­rung junger saarländischer Technologie­unternehmen ein.

Um den Technologietransfer aktiv voran­­zutreiben, unterstützt die gwSaar die „Saarland Technology Corporation“. Die Gesellschaft hat Ihren Sitz im Techno­­lo­gie Park des IIT Illinois Institute of Tech­­nology in Chicago und wirbt gezielt für saarländische Spitzentechnologie. Das Büro ist erste Anlaufstelle für US-Firmen, die Interesse an dem hohen Know-how aus dem Saarland haben. Im Gegenzug sollen US-amerikanische Technologie-Firmen die Möglichkeit er­­halten, sich den Standort Europa vom Saarbrücker Science Park aus zu er­­schließen. Mit der saarländischen Initiative „Saar­­­­land Empowering Nano“ konnte be­­reits er­­folgreich saarländische Nano­tech­no­logie nach Asien und Süd­ame­rika vermittelt werden. Die „Saarland Tech­no­logy Cor­­po­­ra­­tion“ wird die Er­­­folgs­ge­schichte nun in den USA fortschreiben.

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Masterplan Industrieflächen Saarland – neues Potenzial für grundstücksintensive Branchen
Im internationalen Warenverkehr spielt das Saarland eine wichtige Rolle. Lo­­gis­­tiker setzen auf die Lage im Her­zen Europas, die hervorragende In­­fra­­­struk­tur und die im Bundesvergleich günstigen Immobilien- und Personal­kosten. Um den ansässigen Unter­­­neh­­men langfristig Planungssicherheit zu bieten und Neu­ansiedlungen zu er­­mög­­­­lich­­en, hat die saar­­ländische Lan­­des­­re­­gie­r­­ung den Mas­­terplan Indus­trieflächen verabschiedet.

Den Masterplan erarbeitete die SBB Saar­­land Bau und Boden Pro­jekt­ge­­sell­­schaft. Um dem Bedarf moderner Unter­­neh­­men an Industrieflächen ge­­recht zu werden, hat die SBB unter an­­derem Lage, Ver­­kehrsanbindung, ökologische Ver­träg­lich­­keit und einen mög­­lichst großzügigen Grund­stücks­zu­­schnitt als maßgebende Kriterien für die Aus­­wahl der sechs neu­­en Erschlie­­ßungs­­ge­­biete herangezogen.

ThSchuckSeit dem Jahr 1992 ist der Diplom-Wirt­­­schafts­­in­­genieur Thomas M. Schuck Ge­­schäftsführer der LEG Lan­­des­­ent­wick­lungsgesellschaft Saarland mbH und gleichzeitig Geschäftsführer der SBB Saar­­land Bau und Boden Projekt­ge­­sell­­­­schaft mbH, seit 1997 Geschäftsführer der gwSaar Gesellschaft für Wirt­schafts­­­­förderung Saar mbH, seit 1998 auch Ge­­­­schäftsführer der SHS Struktur­­hol­­d­­ing Saar GmbH.