Thomas Jurk: Wo Wirtschaft auf Wissenschaft trifft

Die Region Dresden gehört ohne Zwei­­fel zu den zukunftsorientierten Wirt­­schafts­­standorten. Hohe Le­­bens­­­­qualität und gute Investitions­­be­­din­­gun­­gen haben der Region international einen guten Ruf beschert. Viele Mittel­­ständler haben ihr Unterneh­­men in er­­folgreiche Bahnen gelenkt; viele große Unternehmen haben den Weg nach Dres­­den gefunden. Ob Ma­­­­schi­­nen­­­­­­bauer, anspruchsvoller In­­ge­­n­ieur­­­­dienst­­leister oder Hersteller von In­­frarot-Ka­­binen für medizinische An­­­­­­­wen­­dun­­gen: Die Liste der Neu­an­sied­­­lungen zeigt ein breites Spek­trum.

Die Erfahrungen mit dem wirtschaftlichen Umbruch 1989 haben gezeigt, dass der Erhalt industrieller Kerne und Kom­­petenzen entscheidend für die Per­­spek­­tiven einer Region ist. In Zeiten von Glo­­balisierung und weltweitem Stand­­­­ort­­wett­­bewerb wird es zukünftig aber noch mehr darauf an­­kommen, die Einzig­­artig­­keit der Dres­­dener For­­schungs- und Tech­­­­­no­lo­giekonstellation zu vermarkten.

RENEUM---Blaues-Wunder

Gerade in einer zunehmend wissensbasierten Wirtschaft werden Inno­va­­ti­­onen zu einer entscheidenden Größe für Wachstum und Beschäf­tigung. Nur wenn Forschung und Entwicklung ge­­nügend Fachkräfte mit einem hohen Bildungsniveau vorfinden, kann die Re­­­­gion als Ganzes profitieren.
Eine enge Ver­­zahnung von Wirtschaft und Wis­­sen­­schaft ist deshalb eine wichtige Voraussetzung für einen er­­folgreichen Innovations­prozess. Mit seinen gut aus­­gebildeten und hoch motivierten Fach­­kräften bietet der Wirtschafts- und Wis­­sens­standort Dresden ein besonderes Potenzial, um von dem Transfer wissenschaftlicher und technischer Inno­vationen in die wirtschaftliche Anwen­dung zu profitieren.

Um die Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft weiter auszubauen, hat die sächsische Staatsregierung die Wei­­chen noch stärker auf „Vorrang für In­­no­­vation, Wachstum und Be­­schäf­­ti­­gung“ gestellt. Mit zahlreichen förder­­po­­litisch­­en Instrumenten trägt sie zu optimalen Rah­­men­be­ding­un­gen bei, gibt Anreize und Unter­stützung.
In der Region Dresden haben Ideen­reichtum, Mut und Unternehmergeist Tradition.
Über­­zeu­­gen Sie sich selbst von den Vorteilen der Region Dresden. Ich bin sicher, wir dürfen uns auch künftig über die wirtschaftlichen und technologischen Er­­folge in Dresden und Sachsen freuen.

_MG_9048Der Autor, 1962 in Görlitz geboren, ar­­beitete nach seiner Ausbildung zum Funk­­mechaniker bis 1989 bei der PGH Elektro, Rundfunk, Fernsehen Weiß­­was­­ser. Seit 1990 ist er Mitglied im säch­­si­­schen Land­­tag. Ab 1999 führte er die SPD-Fraktion an. Seit 2004 ist Thomas Jurk stellvertretender Ministerpräsi­dent und sächsischer Staatsminister für Wirt­­schaft und Arbeit.