Rabobank Deutschland: Kundennutzen als Kerngeschäft: Die Rabobank

Die holländische Rabobank-Gruppe zählt zu den größten und fi­­nanz­­stärksten Ban­­ken der Welt. Sie betreibt Nieder­­las­­sun­­gen in 48 Ländern rund um den Globus und be­­treut mit 59.000 Mit­­arbeitern in der gan­­zen Welt mehr als 10 Millionen Kunden. Die Rabobank ist aber nicht nur groß, sondern vor allem auch grundso­­lide: Seit Jahren führt das Ma­­­­gazin „Global Finance“ die Rabobank im Ranking der sichersten Banken der Welt unter den Top 10. Zu­­dem erfährt sie regelmäßig beste Ratings durch die maßgeblichen Agenturen. Was die Rabo­­bank über ihre hervorragende Boni­­tät gegenüber anderen Banken aus­­zeich­­net, ist ihre genossenschaftliche Tra­­­­di­­tion. Ihren Ursprung hat die Rabobank in einer Ende des 19. Jahr­­hunderts ge­­gründeten Agrar­­kredit­ge­nos­sen­­schaft. Die­­­­ses Erbe ist bis heute in verschiedener Hinsicht lebendig. Nicht nur im Namen („Rabobank“ steht für „Raiffeisen- und Boerenleenbank“, also „Raiffeisen- und Bauernleihbank“), sondern auch in der Organisationsform. Wäh­­­­rend die meisten anderen großen Banken dem Shareholder- Value verpflich­­tet sind, ist die Rabobank bis heute nicht börsennotiert und bekennt sich nach wie vor zum Genossenschaftsprinzip.

In Deutschland ist die Rabobank seit 1984 präsent. „Durch ihre Tradition als landwirt­­schaftliche Genossen­schafts­bank hat die Rabobank ein klares Ge­­schäftsmodell: Wir sind Spezialisten für die Finanzierung von Landwirtschaft und Nahrungs­­mittel­­pro­­duk­­tion, das liegt sozusagen in der DNA unse­­rer Bank. Und das genossenschaftliche Erbe ist für uns Verpflichtung, pragmatisch und effizient größtmöglichen Nutzen für die Kun­­den zu erzielen“, er­­klärt Mark van Driel, Ge­­schäftsführer der deut­­schen Nieder­­las­­sung der Rabobank. Zum Firmen­kun­den­ge­­schäft kam 2012 Rabo­­Direct für Privatkunden.

Führende Bank der Lebensmittel- und Agrarindustrie in Deutschland. Mit ho­­her Eigenkapitalquote und herausragen­­dem Rating ist die Rabobank Frankfurt für Mit­­telständler, aber auch multinatio­­nale Kon­­­­zerne Partner. Es zeichnet die Bank aus, dass sie nicht nur im traditionellen Kre­­­­dit­­­­­­­geschäft, sondern auch auf dem Ka­­pi­­tal­­markt Unternehmen begleiten kann. Zur Kompetenz am Ka­­­pi­­tal­­markt kommt noch die weltweite Expertise in der Lebens­­mittel- und Agrarindustrie hin­­zu. „Finanz­­exper­­tise haben alle Banken. Wir kennen uns auch mit Nah­­rungs­­mit­­teln aus und wissen, wie Land­­wirt­­schaft in Deutschland und an den internatio­­nalen Standorten unserer Kunden funktioniert“, resümiert Mark van Driel.

 

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Darüber hinaus begleitet die Rabobank ihre Kunden bei M&A-Prozessen und stellt die Finanzierung bereit. Besonders inte­­ressant für Unter­­nehmen ist der Zu­­gang zu Rabo Trading Germany, die sich auf den Kauf und Ver­­kauf von Agrar­­roh­­stoffen spezialisiert hat. Zur Fi­­nan­­­­zierung von Unterneh­­mens­­akti­­vi­­tä­­ten ge­­hört neben der Liquiditäts­­beschaffung ein fundiertes Risiko­mana­­gement. Basie­­rend auf ihrer vertieften Branchenkenntnis be­­werten die Rabobank-Experten Risiken, die von Zins, Währung oder Roh­stoff­­preisen ausgehen.

Eine internationale Bank für interna­­­­­­­­tionale Geschäfte. Deutschland ist der wich­­­­­­­­tigste Außenhandelspartner für die Nie­­der­­­­lande. Umgekehrt ist Holland der zweit­­größte Absatzmarkt für deutsche Ex­­­­porte. International Desk betreut deutsche Firmen­­­­­­kunden, die in den Nieder­­landen aktiv sind oder es werden möchten. Der persönliche Ansprechpartner der Rabo­­bank Deutschland ermöglicht ihnen Zu­­gang zu allen Finanzdienstleistungen der örtlichen Rabobanken in den Nieder­­lan­­den. Deut­­sche Kunden profitieren aber nicht nur von den Verbindungen nach Hol­­land. Viel­­mehr ist die Rabobank in der ganzen Welt aktiv. „Die Rabobank ist vor allem auch dort stark, wo sich auf dem Agrar­­sektor in den nächsten Jahren und Jahr­­zehnten das Wachstum abspielen wird, zum Beispiel in Afrika“, erklärt Mark van Driel. Und rät deutschen Unter­­nehmen, sich in diesen Wachs­­tums­­märk­­ten stärker zu engagieren: „Deutsche Unter­nehmen sind dort noch weniger stark vertreten als Firmen aus anderen Län­­dern. Aber dort liegt die Zu­­kunft.“ Die Rabobank ist nicht nur mit Finan­­zie­rungs­­experten, son­­­­dern auch mit Fachleuten für Land­­wirt­­schaft vor Ort.

Aktiv im deutschen Privat­­­kunden­ge­schäft. Seit dem Sommer 2012 bietet die Rabo­­­bank unter dem Namen Rabo­­Direct auch Tagesgeld- und Spar­­pro­­dukte für Privat­­kunden in Deutsch­­land an. Die­­ser Schritt ist Teil einer be­­währ­­ten Stra­­tegie der Ri­­si­­­­­­koverteilung. Dass die Bank über exzellente Bonität verfügt, hat auch damit zu tun, dass sie in den Märkten, wo sie Ver­­mö­­gens­­werte hat, Einlagen gewinnt. Dadurch ist sie gut gegen Re­­finan­zie­rungs­­­schwan­­­­­­kun­­gen und lokale Zinsdifferenzen ge­­schützt. Der Ein­­stieg ins deutsche Einlagen­­ge­­schäft stärkt diese Form der Risiko­­vorsorge weiter.

„In ihrem Heimatmarkt Holland hat die Rabo­­bank im privaten Einlagengeschäft einen Marktanteil von 40 Prozent. Außer­­­­­­dem war die Rabobank ein Pionier im Online-Banking. Von dieser Erfahrung der Rabobank haben wir natürlich beim Markt­­­­­­­­­­start von RaboDirect profitiert“, berichtet Klaus Vehns, der als General Manager für die Geschäfte von RaboDirect Deutsch­­land verantwortlich ist. „Obwohl der deut­­­­­­sche Sparmarkt hart umkämpft ist, waren wir auf Anhieb extrem erfolgreich.“ Rund 100.000 Kunden haben sich in den ersten sechs Monaten für ein Tagesgeld- oder Fest­­geld­­konto bei RaboDirect entschieden. Und weil sich RaboDirect einem Ge­­schäfts­­modell ver­schrie­­ben hat, das dank effizienter Struk­­turen größtmöglichen Kunden­­nutzen bringt, dürften es noch einige mehr werden.

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