Michael Krüger: Mit intelligenten IT-Angeboten weiter auf Wachstumskurs

Die GISA hat im Jahr 2008 den höchsten Umsatz in ihrer Firmengeschichte erzielt. Doppelt Grund zu feiern, denn das Unternehmen beging in diesem Jahr seinen 15. Geburtstag. Und kann durch­­weg positive Bilanz ziehen: Seit der Grün­­dung im Jahr 1993 hat sich die Mit­ar­bei­terzahl fast verfünffacht. Mit­­tlerweile arbeiten an sechs Standorten über 430 Mitarbeiter. Die GISA ist der führende IT-Dienstleister in Mitteldeutschland. Dem Stammsitz in Halle Bruckdorf ist das Unternehmen von Anfang an treu. Die gute Verkehrsanbindung, die große Nähe zur Martin-Luther-Universität und passende Gewerbeflächen, die für den Betrieb eines Rechenzentrums ideal aus­­gelegt sind – das sind die Vorzüge des Hauptstandortes. Motor des Erfolges sind die über 430 Mitarbeiter. Damit das Unternehmen das hohe Niveau halten und weiter wachsen kann, sucht der IT- Dienstleister ständig hochqualifizierte IT- Experten. Allein im Jahr 2008 wurden 70 neue Mitarbeiter eingestellt. Zu­­sam­­men mit den Tochtergesellschaften ICS und SASKIA beschäftigt die GISA-Grup­­pe mittlerweile mehr als 550 Mit­ar­bei­ter.


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Nachwuchskräfte werden zum großen Teil aus der Region gewonnen. Die GISA steht in enger Kooperation mit regiona­­len Hoch- und Fachhochschulen, zum Bei­­­spiel der Martin-Luther-Universität Hal­­le-Wittenberg oder der Fachhoch­­schu­­le Merseburg. Für die Studierenden stehen Praktika und Diplomthemen be­­reit. Die IT-Experten des Unternehmens wer­­den auch gern als Gastreferenten ein­­geladen, um den Studierenden aus der Praxis zu berichten. Außerdem ist das Un­­ternehmen Förderer der Kam­pag­­ne „Do IT here“ der Wirt­schafts­ini­tiative Mit­­teldeutschland. Gemein­sa­mes Ziel ist es, das Profil des IT-Standorts Mittel­deutsch­land zu schärfen und Fach­­kräfte in die Re­­gion zu holen. Die Hal­­len­ser ste­­hen als Beleg dafür, wie dem Fach­kräf­temangel mit hoher Eigen­ini­ti­­ative wirkungsvoll be­­gegnet werden kann. Die GISA entwickelte ein spezielles Einstiegs- und Weiter­bil­dungs­­pro­gramm, um Fach- und Füh­­rungs­­­kräf­­te selbst auszubilden und gezielt zu för­­dern. Um einen möglichst reibungslosen fachlichen und persönlichen Ein­­stieg neuer Mitarbeiter im Unternehmen zu ge­­­­währleisten, wird Bachelor- und Mas­­­­terabsolventen der Fach­­richtungen Infor­­matik und Wirt­schafts­­­wissens­chaf­ten mit Schwerpunkt IT der Einstieg als Trainee angeboten. In der 24-monatigen Laufzeit werden die Trai­­nees aktiv in den Ar­­beits­­prozess und in bereichsübergrei­­fende Projekte eingebunden.

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Das Portfolio, bestehend aus Prozess- und IT-Beratung, der Entwicklung von IT-Lösungen und dem Betrieb von IT- Lösungen im eigenen Rechenzentrum, wird deutschlandweit angeboten.
Der­­zeit zählen fast 150 Mittelständler und Großunternehmen zu den Kunden. Vie­­le davon aus der Region, aber zu­­neh­­mend auch aus Berlin und der Re­­gion Frankfurt am Main, wo die GISA seit 2004 Regionalbüros hat. Für zahlrei­­che regionale Unternehmen ist die GISA der langjährige Outsourcingpartner. Die en­via Mitteldeutsche Energie AG, en­­viaM, hat 2004 ihre komplette IT-In­fra­­struk­­tur in­­klusive Betreuung an die GISA über­­ge­­ben. Für andere Unter­­neh­­men, wie zum Beispiel die EVH GmbH oder die DREFA Media Holding, erbringt die GISA ausgewählte IT-Dienst­leis­tun­­gen.
Das Unternehmen verfolgt eine konsequente Wachstumsstrategie, die auf in­­novative, marktfähige Angebote setzt, und ist Partner großer Soft­ware­her­stel­­ler wie zum Beispiel der SAP AG. Um et­­was von ihrem Erfolg an junge und aufstrebende Unternehmen ab­­zugeben, wird seit zwei Jahren der IQ- In­no­va­tions­­preis gefördert. Als Preis­­stifter in der Kategorie In­­for­ma­­tions­­­­technologie möch­­te die GISA junge Unternehmen der Re­­gion er­­­muntern, innovative Ideen zu ent­­wickeln und sich dadurch Wettbe­werbs­­vorteile zu sichern.
Eine positive Entwicklung der IT-Branche begünstigt die Entwicklung. Nach An­­gaben des Bundesverbandes In­­for­ma­tions­­wirtschaft, Telekommunikation und Neue Medien (BITKOM) ist der Markt für IT-Services in Deutschland in 2008 um 6,3 Prozent gewachsen. Für das Jahr 2009 liegen die Prognosen unter anderem aufgrund der Finanzkrise zwischen vier und sechs Prozent. Trotz Finanz­marktkrise werden IT-Dienstleistungen weiterhin gefragt sein. Marktpotenzial haben dabei Angebote wie zum Beispiel Outsourcing und standardisierte Soft­­ware-Lösungen.
Die Nachfrage nach Out­­sourcing­leis­tun­gen wächst, da Unter­­nehmen und de­­ren IT-Abteilungen ge­­fordert sind, Kos­­ten ein­­zusparen. Durch IT-Outsourcing wird diese Prämisse sehr schnell er­­füllt.


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Auch technologisch nimmt die GISA eine Vorreiterrolle ein. Das Unternehmen hat zum Beispiel als eines der ersten Un­­ternehmen weltweit ein neuartiges IT- Kon­­zept in die Praxis umgesetzt, das Soft­­ware einzelner Hersteller miteinander verbindet. Mit Hilfe dieser sogenannten Service-orientierten Archi­tek­tur können eigene Abrechnungsprozesse effektiver gestaltet und Kunden mehr Trans­­pa­­renz und schnellere Bereit­stel­­lung von In­­formationen im elektronischen Zah­­lungs­verkehr angeboten wer­­den. Die GISA hat damit eine Vor­rei­ter­rolle übernommen, die branchenweit An­­erkennung findet. So wurde das Un­­ternehmen von BITKOM für besondere Leistungen im Bereich Service-orien­tierte Architekturen ausgezeichnet. Jür­­gen Klaus, Geschäfts­be­­reichsleiter Un­­ternehmensentwicklung und -kommuni­­kation, erklärt die In­­no­va­-tion so: „Wir set­­zen nach dem Baukas­ten­­prinzip Ge­­schäftsprozesse aus einzelnen Services zusammen“. Änderungen in der Struk­tur seien so im Gegensatz zu den bisher gängigen monolithischen IT- Sys­te­men einfach umzusetzen. „Das entspricht der Dynamik in der Wirtschaft, die kei­ne zwei Jahre mehr warten kann, bis eine IT-Lösung nach einer Um­­struk­tu­rie­­rung neu entwickelt worden ist.“

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So gerüstet will die GISA ihren Wachs­tums­kurs beibehalten und plant, im Jahr 2013 zu den 50 größten IT-Dienst­leistern in Deutschland zu gehören.

 

Michael_Krueger_5Der Autor wurde 1964 geboren und studierte Wirt­schafts­­­informatik an der Mar­­tin-Luther-Uni­ver­­si­tät. Er bekleidete seit 1993 Führ­ungs­po­­si­tio­nen, unter an­­­de­rem in der Mit­­tel­­­deut­­schen Feuer­ungs- und Um­welt­tech­­nik GmbH und bei VA TECH in Wien und Linz. Seit September 2001 ist er Geschäftsführer der GISA GmbH. Gleichzeitig führt er die Ge­­­schäf­­te der ICS adminservice GmbH.