Metropolregion Rhein-Main setzt fort, was Darmstädter Verlag ins Rollen brachte

RheinMain

Das Buch zur 2014 gestarteten Kampagne ist beim Europäischen Wirtschafts Verlag zu beziehen.

Seit Christian Kirk mit seinem Europäischen Wirtschafts Verlag die Kampagne für die Metropolregion Rhein-Main ins Rollen gebracht hat, scheint es zu laufen. Die Großstädte und Landkreise geben sich endlich alle Mühe, ihre Partikularinteressen zurückzunehmen, um das größere Ganze, die Metropolregion sich entwickeln zu lassen. Zwar ist die Metropolregion Rhein-Main schon lange auf dem Papier existent und hat mit der FrankfurtRheinMain GmbH auch einen schlagkräftigen Investitionsförderer. Doch darüber hinaus scheiterte die Kopperation der Städte und Kreise fast immer an den Ängsten der einen, im Schatten Frankfurts zu kurz zu kommen, bzw. an widerstreitenden kommunalpolitischen Interessen.

Im März 2014 war es dann Christian Kirk erstmals gelungen, die wichtigsten Oberbürgermeister der Region, die Landesregierung mit 2 Staatsministern und rund 450 Unternehmern zu einer Großveranstaltung, als Kick.off-Event in Darmstadt für eine neue Kampagne für die Metropolregion zu gewinnen. Selbst die FAZ zeigte sich seinerzeit erstaunt über das Gelingen und berichtete unter der Headline „Sieben Amtsträger auf einen Streich“ über das historische Treffen. In der vergangenen Woche trafen sich nun erneut rund 700 Gäste aus Wirtschaft und Politik in der Frankfurter Paulskirche zu einem „Tag der Metropolregion“. Sieben Oberbürgermeister und 18 Landräte folgten dem Ruf nach Frankfurt, um den „Kick-off“ nach dem Ur-Kick-off zu Darmstadt feierlich zu begehen. Die Landesregierungen von Hessen, Bayern und Rheinland-Pfalz waren zwar diesmal nicht mit von der Partie, aber auch das soll wohl noch verbessert werden.

In der Metropolregion Rhein-Main leben 5,5 Millionen Einwohhner – global betrachtet ist die Rhein-Main-Region damit ein Zwerg. Doch die Wirtschaftskraft und die sich daraus ergebende Bedeutung ist weltweit beachtlich. Es ist zu begrüßen, dass auch die Kooperation mit der Metropolregion Rhein-Neckar kein Tabu mehr ist und ausgebaut werden soll.

 

Bernhard Knapstein

 

Echo Online berichtet über die Folgeveranstaltung.