Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie: Forschung an Mikroorganismen – Winzige Zellen mit großem Potenzial

Das Leben auf unserem Planeten ist ohne Mikroorganismen undenkbar. Mikro­­or­­ga­­nismen spielen bei der Bio­­mas­­se­­um­­wand­­­lung, der Fotosynthese und der Unter­­stützung des Pflanzenwachstums eine ent­­scheidende Rolle. Sie übernehmen zudem wichtige Aufgaben bei der Lebens­­mittel­­herstellung. Genetisch ver­­änderte Mikro­­organismen haben die pharmazeutische und biotechnologische Industrie einschneidend verändert. An­­dererseits verursachen sie Krankheiten bei Menschen, Tieren und Pflanzen. Das Max-Planck-Institut für ter­­restrische Mi­­krobiologie hat sich das Ziel gesetzt, zu erforschen, wie Mikro­­or­­ga­­nis­­men ihre Auf­­gaben meistern. Wissen­­schaft­­ler des In­­stitutes erforschen die metabolische Diversität von Mikro­­or­­ga­­nis­­men sowie deren Anpassungs- und Differen­­zier­­ungs­­­­fähigkeit.

Des Weiteren werden Mecha­­nis­­men der Zellzyklusregulation und Zell­­­­polarität, biogeochemische Pro­­zesse sowie die Rolle von Mikro­­orga­­nis­­men bei der Ver­­ur­­sachung von Pflanzen­­krank­­heiten unter­­sucht. Das Metho­­den­­spek­­trum umfasst die Genomik, Protein­­struktur­­ana­­lysen, mole­­kulare und zelluläre Ana­­lysen sowie die Untersuchung mikrobieller Lebens­­ge­­mein­­schaften.

Am Institut gibt es 19 Arbeitsgruppen, die eng mit der Philipps-Universität zusammenarbeiten. Seit 2010 ist das Institut Teil des LOEWE-Forschungs­­zen­­trums für Synthetische Mikrobiologie.



  1. Anschrift

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  2. Gründungsjahr

    1991
  3. Geschäftstätigkeit

    Mikrobiologische Grundlagenforschung