Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik: Co-Quantenpunkte und Si-Nanodrähte

Das MPI für Mikrostrukturphysik er­­forscht Phänomene der Festkörperphysik und der Materialwissenschaften, die durch Strukturdetails von mikroskopischer bis zu atomarer Größe bestimmt werden. Den Schwerpunkt bilden dabei kristalline Ma­­terialien. Untersucht wird der Einfluss von Kristalldefekten, Oberflächen und inneren Grenzflächen auf die mechanischen, op­­tischen, elektrischen und magnetischen Eigenschaften der Materialien. Von zentra­ler Bedeutung sind hochauflösende elektronenoptische Abbildungsverfahren. Wir schaffen mit unserer wissenschaftlichen Arbeit Voraussetzungen für neue oder verbesserte Materialien, Bauelemente oder Technologien.
Für die Herstellung von magnetischen Dünn­­schichtsystemen werden unter an­­derem Molekularstrahlepitaxie oder Laser­­abscheidung eingesetzt. Magnet­o­elek­tro­­nik, Quanteneffekte auf metallischen Ober­­­flächen und spinabhängige Trans­port­phänomene sind Schwerpunkte theoretischer Untersuchungen.
Mit Hilfe neuartiger Strukturierungsme­thoden können großflächig Nanoporen mit Abständen von 50–500 nm realisiert werden. Durch Füllen der Strukturen ge­­lingt es, Nanostäbe und Nanoröhrchen her­­zustellen. Wir leisten wesentliche Bei­träge zur Fotovoltaik-Forschung, die von thermografischen Defektanalysen von So­­­­larzellen bis zur Untersuchung von Dünn­­schichtsystemen reichen.

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  1. Anschrift


    Weinberg 2
    D-06120 Halle
    Telefon +49 (0) 345 5582653
    Telefax +49 (0) 345 5511223
    hoehl@mpi-halle.de
    www.mpi-halle.mpg.de
  2. Gründungsjahr

    1992
  3. Mitarbeiter

    circa 200 Mitarbeiter,
    inklusive Gastwissenschaftler
  4. Direktoren am Institut

    Prof. Dr. Jürgen Kirschner
    (Magnetismus von dünnen Filmen und Nanostrukturen/
    Magnetism of thin films and nanostructures)

    Prof. Dr. Ulrich Gösele
    (Elektronische und optische Eigenschaften
    nanostrukturierter Festkörper/