Landesamt für Archäologie Sachsen: Archäologische Forschung in Sachsen

Fachbehörde, Forschungseinrichtung, be­­wahrende Institution und Museum: Das Landesamt für Archäologie Sachsen über­­nimmt viele Aufgaben. Über 20.000 Fund­­stellen aus rund 300.000 Jahre Geschichte sind in Sachsen bekannt.

Die Aufgaben des Landesamtes umfassen die Erforschung des archäologischen Erbes Sachsens, seine Dokumentation, Bewah­rung und Vermittlung. Dazu gehören der Schutz und die Pflege der Denkmale eben­so wie die Sicherung der Untersuchungs­ergebnisse und des Fundgutes. Teil des Landesamtes für Archäologie ist das Staat­liche Museum für Archäologie Chemnitz (smac), das seit 2014 die Ergebnisse der Landesarchäologie präsentiert.

In der Öffentlichkeit werden vor allem die Ausgrabungen wahrgenommen, die im Vor­feld von Baumaßnahmen stattfinden. Sie reichen von kleinflächigen Aufschlüssen auf einzelnen Parzellen der Altstädte bis hin zu langen Trassen. Jede Grabung er­­gänzt das Wissen über die Besiedlung Sachsens und seine Einbindung in die europäische Geschichte, zerstört jedoch auch die noch im Boden vorhanden Struk­turen, die umso sorgfältiger dokumentiert werden müssen. Zusammen mit ver­schiedenen Universitätsinstituten und Forschungseinrichtungen im In- und Ausland werten die Wissenschaftler des Lan­des­amtes die Untersuchungen aus.

  1. Anschrift

    Zur Wetterwarte 7
    01109 Dresden
    Tel +49 351 8926-199
    Fax +49 351 8926-999
    info@lfa.sachsen.de
    www.archaeologie.sachsen.de
    www.lfa.sachsen.de

  2. Geschäftsführung

    Dr. Regina Smolnik (LfA/
    Archaeological Heritage Office of Saxony),
    Rainer Büchsenstein (Kaufmännischer Direktor)
    Dr. Sabine Wolfram (smac)

  3. Gründungsjahr

    1993
    (Vorgängerinstitution: Landesmuseum für
    Vorgeschichte Dresden)

  4. Mitarbeiter

    80 (sowie durchschnittlich 280 befristet Angestellte für Grabungs- und Forschungsprojekte)