Christian-Albrechts-Universität zu Kiel –
Innovatives Umfeld und exzellente Forschung
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Probennahme im schleswig-holsteinischen Wattenmeer. |
Als Landesuniversität ist die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) in einer besonderen Situation: Sie bietet einerseits eine breite Fächerpalette an, damit Schulabgänger im Land studieren können und somit qualifizierter akademischer Nachwuchs die Attraktivität des Standorts Schleswig-Holstein fördert. Andererseits nimmt die Universität mit klarem wissenschaftlichem Profil und Spezialisierungen die Herausforderungen im nationalen und internationalen Wettbewerb der Hochschulen an. Dazu tragen auch die Bachelor- und Masterstudiengänge bei, die dem Standard eines abgestimmten europäischen Hochschulraums mit vergleichbaren Studienstrukturen und -abschlüssen entsprechen.
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Arbeit am Anaerobenzelt. |
Bei den Doktoranden legt die CAU großen Wert auf selbstständiges Forschen und eine gute Einbindung in regionale und überregionale Netzwerke. Ein im Aufbau befindliches Graduiertenzentrum unterstützt mit vielfältigen Angeboten die Nachwuchswissenschaftler.
Das Career Center baut die im Studium erworbenen Kompetenzen weiter aus und bereitet die Absolventen auf den Berufsalltag vor. Die Verbindung von Familie, Karriere und wissenschaftlicher Ausbildung soll künftig durch die Möglichkeit eines Teilzeitstudiums erleichtert werden.
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Grabung in Okolište (Polen): Grabungsteam bei der Arbeit. |
Effizienz durch Interdisziplinarität
Die unterschiedlichen Fachrichtungen zu verbinden, hat an der Christian-Albrechts-Universität oberste Priorität, denn wissenschaftliche Fragestellungen halten sich selten an disziplinäre Grenzen. Vor allem durch fächerübergreifende Zusammenarbeit können neue Lösungen gefunden werden, die die Effizienz ökonomischer Prozesse steigern und Innovationen für die Gesellschaft bedeuten. Dies stellt Akademiker aus der ganzen Welt hier im Norden Deutschlands vor eine gemeinsame Aufgabe. Ein geschärftes Forschungsprofil trägt dazu bei, problemorientierte Ansätze zu verfolgen und somit Technologie- und Wissenstransfer zu ermöglichen. Nicht selten führt das auch zur Anmeldung von Patenten, zum Beispiel in den miteinander verzahnten Schwerpunkten „Meeres- und Geowissenschaften“ und „Angewandte Lebenswissenschaften“. Beide Komplexe konnten jeweils einen interdisziplinären Exzellenzcluster etablieren.
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Im Reinraum des Nanolabors verhindert das gelbe Licht die ungewollte Belichtung von Fotolacken in der Fotolithografie. |
Im Bereich der „Nanowissenschaften/ Oberflächenforschung“ werden anhand von Vorbildern aus der Natur technische Prozesse auf molekularer Ebene realisiert. Innerhalb einzelner Sonderforschungsbereiche wie „Funktion durch Schalten“ oder „Grundlagen komplexer Plasmen“ orientiert sich der Schwerpunkt daher sehr nah an den Bedürfnissen der freien Wirtschaft und betreibt Grundlagenforschung.
Ein vergleichbar vielversprechendes Potenzial birgt die Graduiertenschule „Entwicklung menschlicher Gesellschaften in Landschaften“ unter dem Schwerpunkt „Kulturelle Räume“. Gemeinsam forschen hier Doktoranden aus den Fächern Archäologie, Geowissenschaften, Geschichte, Medizin, Altphilologie und Biologie an Räumen als bestimmendes Element menschlicher Entwicklung.
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Neue Fragestellungen schaffen Arbeitsplätze
Die Etablierung spezialisierter Arbeitsgruppen setzt zusätzlich eine gut ausgebildete Infrastruktur voraus. Vom Büroangestellten über die wissenschaftliche Hilfskraft bis zu neu geschaffenen Professuren – jede universitäre Erweiterung sichert und schafft Arbeitsplätze unterschiedlichster Qualifikationen. Allein die Exzellenzcluster „Entzündungen an Grenzflächen“ und „Ozean der Zukunft“ haben direkt 187 neue Arbeitsplätze geschaffen, die natürlich mittelbar weitere nach sich ziehen.
Bis heute warben die Forschungsschwerpunkte der CAU rund 75,6 Millionen Euro ein.
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Aufnahmen aus dem Anatomischen Institut:Blutgefäße einer Hand. Bild unten:Muschelbewuchs im Tonga-Inselbogen in der Südsee. |
Existenz- und Ausgründungen mit universitärer Unterstützung
Die dauerhafte Verankerung der Kultur unternehmerischer Selbstständigkeit bedarf einer kompetenten Beratung und Motivation. Zu diesem Zweck hat der Verbund Schleswig-Holsteinischer Hochschulen das Projekt L@INC ins Leben gerufen.
Unter Berücksichtigung der Kompetenzbereiche der einzelnen Hochschulen und unter der Leitung der CAU werden Ausgründungen aus wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmensneugründungen gezielt gefördert. Schulungen wappnen die künftig selbstständigen Unternehmer für den Berufsstart, während bereits in der Gründungsphase wertvolle Netzwerke aufgebaut werden.





















