Sine alcohole –
Die Marke mit dem roten Punkt
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Die ursprüngliche Bilz Brause bekam 1905 den unverwechselbaren Markennamen Sinalco. |
Was wäre Duisburg ohne Wasser? Vermutlich wäre der Ort gar nicht gegründet worden. Denn die einzigartige Lage an Rhein und Ruhr wurde zu allen Zeiten als Vorteil geschätzt. Wasser machte den Aufstieg der Stadt zu ihrer Bedeutung als Stahlstandort und Logistikdrehscheibe von europäischem Rang erst möglich. Wasser steht heute für den Strukturwandel und den Aufbruch zu neuem Arbeiten und Wohnen am Innenhafen. Wasser verbinden die Duisburger mit Freizeit und Erholung und nicht zuletzt mit Spitzensport auf der Regattabahn.
Aber auch in ganz anderer Hinsicht ist Duisburg ein bedeutender Wasserstandort. Im nördlichen Stadtteil Walsum liegt der Firmensitz des größten Privatbrunnens in Nordrhein-Westfalen. Die Getränkegruppe Hövelmann bringt pro Jahr rund 650 Millionen Liter Mineralwasser und andere alkoholfreie Getränke auf den Markt und erwirtschaftet damit einen Umsatz von 144 Millionen Euro. Rund 450 Mitarbeiter sind in Walsum in Produktion, Logistik und Verwaltung beschäftigt.
Schon seit der Gründung im Jahre 1905 hält das Familienunternehmen dem Standort die Treue. Es ist ein frühes Beispiel für die erfolgreiche Etablierung einer „sanften Industrie“ in der von Kohle und Stahl geprägten Region.
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Die typischen Formflaschen mit dem roten Punkt sind das Erkennungszeichen der Sinalco-Produkte. |
Im konstruktiven Zusammenwirken mit den lokalen Entscheidungsträgern konnte die Getränkegruppe Hövelmann die notwendige räumliche Expansion in mehreren Schritten realisieren. Der letzte Grundstückskauf wurde 2008 besiegelt. Heute stehen 180.000 Quadratmeter zur Verfügung. Eine Fläche, auf der rund 25 Fußballfelder Platz fänden.
Dass diese Ausdehnung des Unternehmens überhaupt erforderlich wurde, ist mutigen Entscheidungen der Familiengesellschafter und den natürlichen Vorzügen des Standortes zu verdanken. Wieder spielt das Wasser eine entscheidende Rolle. Anfang der 70er Jahre wurde beharrlich das Ziel verfolgt, auf dem Betriebsgelände eine Mineralquelle zu erschließen. Das natürliche Mineralwasser aus der Rheinfels-Quelle erweiterte das Getränkeangebot in einen Bereich, der sich als äußerst zukunftsträchtig erweisen sollte. Zahlreiche weitere Marken wurden im Laufe der folgenden Jahre entwickelt. Hinzu kamen einige Akquisitionen. Der steigende Bedarf an hochwertigem natürlichem Mineralwasser konnte problemlos gedeckt werden. Im benachbarten Naturschutzgebiet Rheinaue wurde durch mehrere Mineralbrunnen in einer Tiefe von über 300 Metern ein vor äußeren Einflüssen bestens geschütztes Mineralwasservorkommen erschlossen.
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Natürliches Mineralwasser ist auch die Basis für die bekannteste und am weitesten verbreitete Marke der Getränkegruppe Hövelmann.Seit 1994 hat der Limonadenklassiker Sinalco in Duisburg eine neue Heimat gefunden. Seit 1997 liegen auch sämtliche weltweiten Markenrechte hier. Während die Deutsche Sinalco für den Heimatmarkt sowie Österreich und Luxemburg verantwortlich zeichnet, steuert die unabhängig operierende Sinalco International die weltweite Vermarktung.
Bereits 1905 wurde die Marke Sinalco eingetragen, nachdem ein Preisausschreiben den ebenso klangvollen wie sinnreichen Namen als Zusammenziehung aus „sine alcohole“ (= ohne Alkohol) erbracht hatte. Die erste Softdrink Marke des europäischen Kontinents entwickelte sich rasch zu einem Verkaufsschlager im Inland wie im Ausland. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Sinalco in Deutschland zum Kultgetränk des Wirtschaftswunders. In den 50er und 60er Jahren war die Limonade buchstäblich in aller Munde und galt als Gattungsbegriff für fruchtige Erfrischung. Allerdings hatte die Marke in der Folgezeit unter mehreren Eigentümerwechseln zu leiden und fiel in einen Dornröschenschlaf.
Die Verantwortlichen der Getränkegruppe Hövelmann glaubten trotzdem an das Potenzial der Marke und griffen beherzt zu, als sich die Möglichkeit bot, die Vertriebsrechte zu übernehmen. Mit hohen Investitionen und noch mehr Engagement wurde der Relaunch der Traditionsmarke vorangetrieben.Die Volumenentwicklung der zurückliegenden Jahre spricht für sich.
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Waren es 1994 noch 0,02 Millionen Hektoliter Sinalco, die in Deutschland abgesetzt wurden, so wurde diese Menge unter der Regie der Getränkegruppe Hövelmann bis 2008 auf nahezu 140 Millionen Hektoliter vervielfacht.
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor war die Rückbesinnung auf die individuelle Sinalco Formflasche, die 2000 ihr Comeback in der Gastronomie feierte und seit 2002 auch im Lebensmittelhandel als 1-Liter-PET-Mehrwegflasche im individuellen Sinalco-Markenkasten zu haben ist. Durch den aufmerksamkeitsstarken gelb-roten Markenauftritt hebt sich Sinalco deutlich vom Wettbewerb ab. Darüber hinaus haben zeitgemäßes Marketing und wirksame Vertriebsarbeit, im Lebensmittelhandel, Getränkefachmarkt und im Getränkefachgroßhandel sowie in der Gastronomie, dazu beigetragen, dass Sinalco heute wieder zu den führenden Softdrink-Marken in Deutschland gehört.
International konnte die Marke ebenfalls an vergangene Größe anknüpfen. In rund 50 Ländern der Erde ist die Marke mit dem roten Punkt präsent. Als Franchise-Unternehmen vergibt Sinalco International an ausländische Getränkeabfüller Lizenzen zur Nutzung der Markenrechte, versorgt sie mit allen notwendigen Grundstoffen, Essenzen und Rezepturen und stellt somit die gleichbleibend hohe Qualität der Getränke sicher. Außerdem betreut und berät das Unternehmen die Franchise-Nehmer bei der Auswahl der technischen Ausstattung sowohl für die Produktion als auch für die Gastronomie. Produktinnovationen, Marketingstrategie und Markenführung der ausländischen Partner steuert Sinalco International vom deutschen Hauptsitz in Duisburg-Walsum aus.
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Messestand auf der Internorga in Hamburg. |
Jede Flasche Sinalco, die in Deutschland und der Welt verkauft wird, transportiert auf dem Etikett auch den Hinweis auf Duisburg als Firmensitz. Aber die Verbundenheit mit der Stadt geht viel weiter. Durch die Unterstützung von zahlreichen sportlichen Großereignissen wie den World Games 2005, der Kanu WM 2007 oder den Deutschen Juniorenmeisterschaften im Rudern 2009 zeigt die Marke Flagge in ihrer Heimatstadt. Selbstverständlich gehört die kontinuierliche Unterstützung des Fußball-Bundesligisten MSV Duisburg ebenfalls zum Sponsoring-Programm. Auch die Gelegenheit zur Bereicherung des städtischen Kulturlebens wird gerne genutzt. So startete die Sinalco ART-Tour, eine Wanderausstellung mit künstlerisch anspruchsvollen, historischen Sinalco Plakaten, in der Duisburger Cubus Kunsthalle.
Nicht zuletzt liegt einem Getränkehersteller natürlich die Entwicklung zeitgemäßer gastronomischer Angebote am Herzen. Hier werden attraktive Objekte und Ausflugsziele für die Duisburger mit Sinalco und Rheinfels Quelle begleitet. Die jüngsten Beispiele sind das Seehaus an der Wedau und die Strandbar im neuen Rheinpark Duisburg. Beide beziehen ihren speziellen Charme aus ihrer besonderen Lage. Wie könnte es anders sein – am Wasser.




















