Forschung an Membranproteinen – Einblicke in die Bausteine des Lebens
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Das Max-Planck-Institut für Biophysik erforscht die physikalischen Prinzipien und molekularen Mechanismen des Lebens. Bausteine der Zellen, die Membranproteine, sind an nahezu allen wichtigen Funktionen des Lebens beteiligt. Mit modernsten Verfahren wie Elektronenmikroskopie, Röntgenkristallografie und spektroskopischen Methoden untersuchen unsere Wissenschaftler so elementare Funktionen wie Energiehaushalt, Stoffwechselaktivitäten und Kommunikation in den Zellen sowie den Transport von Stoffen über die Zellgrenzen hinweg. Damit stellt unsere Forschung die Grundlage für die Entwicklung neuer Anwendungen in verschiedensten Bereichen wie Medizin und Pflanzenschutz dar.
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Das Institut wurde 1948 gegründet, hat aber eigentlich eine längere Historie: Ein Vorläufer-Institut wurde 1921 von der Oswalt-Stiftung gegründet, die auch heute noch das Institut unterstützt. Die vier Abteilungen werden von E. Bamberg, W. Kühlbrandt, H. Michel (Nobelpreis für Chemie 1988) und P. Mombaerts geleitet. Neben einer engen Kooperation mit der Universität Frankfurt profitiert das Institut von einer weltweiten Vernetzung mit anderen international führenden Forschungseinrichtungen. Seit 2007 ist das Institut zudem Teil des Exzellenzclusters „Macromolecular Complexes (CEF)“.
Max-Planck-Institut für Biophysik
Geschäftsführender Direktor:
Prof. Dr. Werner Kühlbrandt
Direktoren:
Prof. Dr. Ernst Bamberg
(Biophysikalische Chemie)
Prof. Dr. Werner Kühlbrandt
(Strukturbiologie)
Prof. Dr. Dr. h.c. Hartmut Michel
(Molekulare Membranbiologie)
Dr. Dr. Peter Mombaerts
(Molekulare Neurogenetik)
Gründungsjahr:
1948
Mitarbeiter:
220
Geschäftstätigkeit:
Biophysikalische Grundlagenforschung
Anschrift:
Max-von-Laue-Straße 3
D-60438 Frankfurt am Main
Telefon +49 (0) 69 6303-0
Telefax +49 (0) 69 6303-4501
info(at)mpibp-frankfurt.mpg.de

















