Forschung im Auftrag der Schönheit
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Magma – Strähnen-Haarfarbe, die auch schwarzes und gefärbtes Haar in einem Schritt aufhellt |
Den Kopf voller Ideen und ein sicheres Gespür für die Wünsche der modebewussten Gesellschaft hatte bereits Franz Ströher. Der Wella-Gründer fertigte im kaiserlichen Deutschland farbreine Perücken und Haarteile aus Echthaar. Damit legte er 1880 den Grundstein für eines der weltweit bedeutendsten Kosmetikunternehmen und stellte die Weichen für eine ausgeprägte Innovationskultur.
Das erste handliche Dauerwellgerät, die erste pflegende Cremehaarfarbe oder das erste Haar-Gel in Sprayform – revolutionäre Erfindungen made by Wella setzten Meilensteine.
Seit 2003 gehört das Darmstädter Haarkosmetik-Unternehmen zum weltgrößten Konsumgüterhersteller Procter & Gamble (P&G). Als traditionelles Zentrum der Wella-Produktentwicklung ist Darmstadt mit seinen Labors heute ein P&G Forschungsstandort von hohem internationalem Rang und zugleich wichtiger Bestandteil des P&G German Innovation Centers (GIC).
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Forschung & Entwicklung – Stetige Innovationen bei Shampoo, Haarlack & Co. |
Darmstadt – Vertriebszentrale für das internationale Friseurgeschäft
Für den Erfolg des Unternehmens in den vergangenen 125 Jahren stehen die Geschäftsbereiche Friseur, Consumer, Kosmetik und Duft. Mit hochwertiger friseurexklusiver Haarkosmetik für Farbe, Styling, Pflege und Dauerwelle, aber auch mit individuellen Dienstleistungen wie Saloneinrichtungen, technischen Geräten und Weiterbildung in fast 100 Fortbildungsstudios rund um den Globus pflegt Wella traditionell eine enge Partnerschaft mit Friseuren. Das Salongeschäft firmiert heute unter P&G Professional Care. Darmstadt ist Vertriebszentrale für das weltweite Friseurgeschäft.
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Darmstadt – Zentrum der Wella Haarforschung und weltweite Vertriebszentrale für das P&G Friseurgeschäft |
Die zweite Kernsparte Kosmetik & Duft wurde mit dem Parfumgeschäft von P&G zusammengeführt. Die neue Geschäftseinheit P&G Prestige Products steht für ein Portfolio mit namhaften globalen Duftmarken wie Dolce&Gabbana, Dunhill, Escada, Gucci, Hugo Boss, Lacoste und Valentino. Die Consumer-Marken von Wella für den Handel werden seit 2004 erfolgreich unter der Regie von P&G vertrieben.
Forschung gebündelt im German Innovation Center
Das Geschäft mit der Schönheit ist schnelllebig. Damit die Wella Produkte dem Markt die entscheidende Haarlänge voraus sind, forschen mehr als 300 Wissenschaftler in Labors und verwandeln ihre Ergebnisse in erfolgreiche Haarkosmetik für Friseure und Endkunden in aller Welt. Darmstadt ist als Zentrum der Wella Haarforschung ein P&GStandort von internationalem Rang. Im Verbund mit den beiden weiteren deutschen F&E-Zentren von Procter & Gamble in Schwalbach am Taunus und in Kronberg (Gillette/Braun) können dabei wertvolle Synergien genutzt werden.
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Weltstudio Darmstadt – Hier und in circa 100 Studios weltweit lernen Friseure die Anwendung neuer innovativer Wella Haarfarben. |
Alle drei Standorte bündeln seit 2007 ihre Forschungsaktivitäten im so genannten German Innovation Center (GIC). Der intensive Wissensaustausch trägt dazu bei, dass kluge Köpfe für einen stets gut gefüllten Ideenpool des Konzerns sorgen: Mit zukunftsweisenden Produktinitiativen baut Wella seine Rolle als Innovationsführer im Friseurgeschäft kontinuierlich aus.
Über die Jahrzehnte seit 1954 führte die Forschungsarbeit in den Labors des Unternehmens zu hunderten von Patenten, darunter zahlreiche Weltneuheiten und Meilensteine der Haarkosmetik – zum Beispiel pflegende Fruchtwachse im Shampoo, vollständig abbaubare Verpackungen und regelmäßig neue, zum Teil revolutionäre Färbetechnologien.
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Inspire® by Koleston Perfect – maximale Kreativität durch nahezu unendlich viele Farbnuancen |
Ob schimmernd blond, tiefschwarz oder flammend rot – das Abstimmen von Haarfärbemitteln und die Weiterentwicklung der Farbstoff-Technologien sind Kernkompetenzen von Wella. So führte das Unternehmen 2003 die erste aufhellende Strähnenhaarfarbe ein: „Magma“ schrieb die Farbgesetze neu. Denn zum ersten Mal lässt sich Haar in einem Schritt aufhellen und kolorieren – selbst dunkles und sogar schwarz gefärbtes Haar.
Schon 1950 gelang den Gründersöhnen Karl und Georg Ströher, was bislang undenkbar war: Haare färben und zugleich pflegen. „Koleston“, das erste Cremehaarfärbemittel, wurde ein Welterfolg und die Prozedur des Haarefärbens hatte einen neuen Namen: „kolestonen“. Kontinuierlich verfeinerten Farb-Experten die Rezepturen. Ein Höhepunkt in der Entwicklung von „Koleston“ war Ende der 1990er-Jahre die Entwicklung eines bislang einzigartigen Farbmoleküls, das Rottöne im Haar intensiver denn je und länger leuchten lässt.
Jüngste Innovation der Flaggschiffmarke im Farbsegment ist Inspire® by Koleston Perfect. Das völlig neuartige Konzept erlaubt es, auf Basis von Granulaten eine nahezu unendliche Vielfalt einzigartiger Farbnuancen zu kreieren. Doch erst die richtige Kombination verschiedener Farbstoffe führt zum optimalen Ergebnis. Bis daraus ein marktfähiges Produkt entsteht, können indes Jahre vergehen. Wissenschaftler prüfen, ob die Farbstoffe für die Produkte toxikologisch und dermatologisch unbedenklich sind und führen Verträglichkeitstests durch.
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Trend Vision – avantgardistische Haarbotschaften von Wella Professionals |
Rund 70 Friseure in der anwendungstechnischen Abteilung von Wella beurteilen unter Praxisbedingungen Mischverhalten und Aussehen des Produktentwurfs. Und damit die Innovationen aus Darmstadt auch die Anforderungen aller denkbaren Haarstrukturen dieser Welt erfüllen, werden die Basisstationen der Anwendungstechnik auch in Japan, Südamerika oder in Frankreich in die Untersuchungen einbezogen.
Im Dialog mit Friseuren
Aber auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Marketing-Experten und der permanente Dialog mit Friseuren sind ein bewährtes Erfolgsrezept in der Produktentwicklung. Sie kennen die Bedürfnisse im Salon am besten. Durch die partnerschaftliche Zusammenarbeit werden Synergieeffekte genutzt und Innovationszyklen verkürzt.
Und stets sind die Forscher aus den Labors in Darmstadt gespannt, ob die Rezeptur auch bei der Abfüllung in großen Mengen besteht. Erst nach erfolgreicher Generalprobe heißt es „freie Bahn“ für die Serienproduktion. Und während die Abfüllanlage im Dauerbetrieb läuft, wird im Darmstädter Entwicklungslabor bereits wieder an einer neuen Rezeptur getüftelt – Forschung im Auftrag der Schönheit.


























