Wirtschaftsstandort Berlin – modern, dynamisch, attraktiv
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Zweiradmechanikerin |
Ohne Zweifel gehört Berlin zu den interessantesten und dynamischsten Regionen in Europa. Eine hervorragende Wissenschaftslandschaft, die zentrale Lage innerhalb der erweiterten Europäischen Union sowie nicht zuletzt ein Markt mit viereinhalb Millionen Menschen sind starke Argumente, die für die deutsche Hauptstadt sprechen. Dazu kommen relativ niedrige Lebenshaltungskosten, ein bundesweit einmaliges Kultur- und Freizeitangebot sowie qualifizierte und verfügbare Arbeitskräfte – kurz gesagt: Berlin bietet gute Standortfaktoren für Unternehmen.
Eine zentrale Stellung innerhalb der Berliner Wirtschaftslandschaft nehmen Mittelstand und Handwerk ein, die in Berlin mehr als 70 Prozent der Arbeits- und 80 Prozent der Ausbildungsplätze sichern. Gerade kleine und mittlere Unternehmen stehen aber auch vor besonderen Herausforderungen: Die Erweiterung der Europäischen Union nach Mittel- und Osteuropa bietet Chancen, geht aber auch mit einem erhöhten Wettbewerbsdruck einher. Etliche kleine und mittlere Unternehmen haben Probleme, geeignete Nachfolger zu finden. Und insbesondere im Bau- und Ausbaubereich vernichtet die Schwarzarbeit nach wie vor zahlreiche reguläre Arbeitsplätze.
Daher müssen die Rahmenbedingungen für den Wirtschaftsstandort Berlin ständig verbessert und nachjustiert werden. In erster Linie geht es darum, vorhandene Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen. Die Wachstumskräfte in der Stadt müssen mobilisiert, vorhandene Stärken zielgerichtet ausgebaut werden. Vor allem Mittelstand und Handwerk benötigen die Unterstützung der Politik, wenn die Aufgaben der Zukunft gemeistert werden sollen. Dazu gehörten die Hilfe bei der Modernisierung von Betrieben, die Sicherstellung der Beteiligung kleiner und mittlerer Unternehmen bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen und die konsequente und effiziente Verfolgung von Schwarzarbeit, um nur einige Punkte zu nennen.
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Zahntechniker |
Erste wichtige Schritte wurden bereits unternommen. Die Wirtschaftspolitik richtet sich immer stärker an den Belangen von Unternehmen vor Ort aus, der Wirtschaftsstandort Berlin rückt immer mehr in das Bewusstsein der Berliner Politik und Verwaltung. Darüber hinaus wurde mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berlin Partner GmbH ein Netzwerk geschaffen, das sich schnell und professionell um potenzielle Investoren kümmert.
Handwerksorganisationen haben dies schon seit langer Zeit erkannt. Wer sich beispielsweise die Angebote des Bildungs- und Technologiezentrums der Handwerkskammer Berlin ansieht, wird feststellen, dass das Angebot an Kursen und Seminaren zu modernen Technologien immer größer wird.
In unserer Region gibt es zahlreiche Beispiele, wie Hightech im Handwerk genutzt wird. Von „A“ wie Astro- und Feinwerktechnik aus Adlershof, die schon bis zum Mars geflogen ist, bis „Z“ wie Zweiradmechaniker, deren Produkte bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen regelmäßig Medaillen einheimsen – das Handwerk ist auf Augenhöhe mit dem technischen Fortschritt.
Für die Zukunft bietet Berlin hervorragende Perspektiven. Ich denke in diesem Zusammenhang an zwei große Projekte, deren Realisierung der gesamten Region einen Schub vermitteln können: zum einen die Fusion der Länder Berlin und Brandenburg, die die Chancen des gemeinsamen Wirtschaftsraumes drastisch erhöhen würde, zum anderen an die Realisierung des Flughafens Berlin-Brandenburg International als zentrale Voraussetzung für die Entwicklung der gesamten Region als Wirtschaftsstandort.
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Gebäudereiniger |
Doch nicht nur die Politik ist gefordert, wenn es darum geht, den handwerklichen Mittelstand zu stärken. Auch die Handwerksbetriebe selbst müssen sich auf die neuen Anforderungen, auf neue Technologien und Hochleistungsmaterialien einstellen, wenn sie den Anschluss nicht verpassen wollen. Ohne HighTech geht heute im Handwerk fast nichts mehr. Innovationsprozesse gehen heute mit einem hohen Tempo und mit enormer Dynamik vonstatten. Ständig werden neue Produkte und Verfahren entwickelt und in die Wertschöpfungskette integriert. Immer neue und ausgeklügeltere Softwarelösungen werden für nahezu alle Branchen angeboten. Wer heute beispielsweise eine Handwerksmesse besucht, wird erstaunt sein über das vielfältige Angebot an raffinierten Technologien auch für die überwiegend kleinen und mittleren Betriebe des Handwerks.
Und immer mehr Handwerksbetriebe nutzen die Segnungen der modernen Technik. Ob Bau- und Ausbaubranche, metall- und holzverarbeitende Betriebe oder Lebensmittel- und Gesundheitshandwerke: Überall wird Hightech in den betrieblichen Ablauf eingegliedert, kaum ein Handwerksbetrieb, der heute ohne Computer auskommt.
Darüber hinaus ist das Internet zu einer Plattform für innovatives Betriebsmanagement geworden. Immer mehr Handwerksbetriebe nutzen die Möglichkeit, sich an elektronischen Ausschreibungen zu beteiligen, kaum findet sich noch ein Betrieb, der ohne das weltweite Netz arbeitet.
Das macht auch Sinn: Denn gerade im Handwerk bedeutet Innovation, vorhandene Chancen zu nutzen und Risiken zu minimieren. Wer zeitig zukunftsweisende Technologien aufgreift und diese zu nutzen weiß, hat einen Vorsprung auf dem hart umkämpften Markt. Ohne neue Technologien, neue Produkte und neue Produktionsverfahren werden es die kleinen und mittleren Betriebe schwerhaben, sich dauerhaft durchzusetzen. Nur wenn die Betriebe ihre Produkte, ihre Arbeitsverfahren und Dienstleistungen ständig auf den neuesten Stand bringen, kann sich das Handwerk mit der Spitzenkonkurrenz messen.
Doch Qualifikation ist auch auf der Ebene der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtig. Nur mit hervorragend ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern können die Vorteile der modernen Technik optimal genutzt werden. Die Handwerksorganisationen haben dies schon seit langer Zeit erkannt. Wer sich beispielsweise die Angebote des Bildungs- und Technologiezentrums der Handwerkskammer Berlin ansieht, wird feststellen, dass das Angebot an Kursen und Seminaren zu modernen Technologien immer größer wird.
In unserer Region gibt es zahlreiche Beispiele, wie Hightech im Handwerk genutzt wird. Von „A“ wie Astro- und Feinwerktechnik aus Adlershof, die schon bis zum Mars geflogen ist, bis „Z“ wie Zweiradmechaniker, deren Produkte bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen regelmäßig Medaillen einheimsen – das Handwerk ist auf Augenhöhe mit dem technischen Fortschritt.
Für die Zukunft bietet Berlin hervorragende Perspektiven. Ich denke in diesem Zusammenhang an zwei große Projekte, deren Realisierung der gesamten Region einen Schub vermitteln können: zum einen die Fusion der Länder Berlin und Brandenburg, die die Chancen des gemeinsamen Wirtschaftsraumes drastisch erhöhen würde, zum anderen an die Realisierung des Flughafens Berlin-Brandenburg International als zentrale Voraussetzung für die Entwicklung der gesamten Region als Wirtschaftsstandort.


















