Vorwort
Sehr geehrte Damen und Herren,
Vier Buchstaben sorgen dafür, dass Ostthüringen bald in den Mittelpunkt des Interesses rückt: BUGA. Die Bundesgartenschau Gera und Ronneburg 2007 steht stellvertretend für die positive Entwicklung einer ganzen Region. Sie bedeutet wiedergewonnene Lebensqualität für die Menschen, die hier leben und arbeiten. Darüber hinaus übt die BUGA schon jetzt positive Impulse auf die Wirtschaft, die Infrastruktur und den Tou-rismus im Ostthüringer Raum aus. Ich bin überzeugt: Die Bundesgartenschau ist eine Investition in die Zukunft, sie wird der Region ein neues, noch schöneres Gesicht geben.
Ostthüringen verdient jedoch nicht nur wegen der BUGA Erwähnung. Die Region hat in den vergangenen Jahren eine gute Entwicklung genommen. Selbst wenn noch nicht alle Probleme gelöst sind – auf das, was geleistet worden ist, können die Menschen mit Stolz verweisen. Ostthüringen verfügt über Potenziale, mit denen wir den Umgestaltungsprozess auch in einer wirtschaftlich schwierigen Gesamtsituation fortsetzen können.
Die Region liegt im Zentrum des wiederaufstrebenden Automobil- und Automobilzulieferstandorts Mitteldeutschland. Zahlreiche Unternehmen haben sich auch in Ostthüringen neu angesiedelt. Mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Berufsakademie Gera/Eisenach wird der Be-darf an jungen, gut ausgebildeten Fachkräften gedeckt. Die beiden weiterführenden Bildungseinrichtungen sind ein wichtiger Standortfaktor für die regionale Wirtschaft.
Die Vorteile der geografischen Lage in der Mitte Deutschlands und Europas gilt es zu nutzen. Deshalb legt die Landesregierung großen Wert auf eine moderne und belastbare Verkehrsinfrastruktur. Der sechsspurige Ausbau der A 4 vom Hermsdorfer Kreuz bis Gera ist bereits abgeschlossen. Bis zum Beginn der BUGA werden wir den Ausbau der Trasse weiter vorantreiben. Darüber hinaus hat die Thüringer Landesregierung in den vergangenen Jahren rund 13 Mio. Euro in den Ausbau des Verkehrslandeplatzes Altenburg-Nobitz investiert. Im Schienenverkehr besteht jedoch noch Nachholbedarf: Seit langem fordern wir die durchgehende Elektrifizierung und den zweigleisigen Ausbau der Mitte-Deutsch-land-Verbindung. Die Bundesregierung muss hier endlich Fakten schaffen.
Ich bin der Mediengruppe Kirk dankbar, dass sie mit dem Medienprojekt „Wirtschaftsstandort Region Gera-Greiz“ dazu beiträgt, die Potenziale der Region Ostthüringen bekannter zu machen und Perspektiven aufzuzeigen. Den Leserinnen und Lesern wünsche ich eine informative Lektüre!
Dieter Althaus















