Ernst Merkel

Der Autor, Jahrgang 1950, ist gebürtiger Ludwigshafener. Der Diplom-Ingenieur war leitender Ministerialrat im rheinland-pfälzischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, bevor er im Jahr 2000 als Beigeordneter die Leitung des Dezernats für Bau, Umwelt, Verkehr und Wirtschaftsbetrieb übernahm. Seit Ende 2002 ist Ernst Merkel zudem zusammen mit Dr. Knut Weber Geschäftsführer der Rheinufer Süd Entwicklungsgesellschaft (RSE), welche die ehemalige Industriefläche am Rheinufer Süd entwickelt und vermarktet.

Wohnen, Arbeiten und Freizeit am Wasser – das Projekt „Rheinufer Süd“



S-Bahnhof.

Ludwigshafen bietet bereits ein breites Spektrum an unterschiedlichen und attraktiven Wohnquartieren: von historischen Altstadtbereichen wie dem Hemshof bis hin zu Neubaugebieten im Grünen wie der Melm in Oggersheim und dem Neubruch in Rheingönheim. Nun kommt noch ein neuer und vielversprechender Standort für erstklassiges Wohnen in Citynähe und direkt am Wasser hinzu: das Rheinufer Süd. Mit diesem neuen Zukunftsstandort von Ludwigshafen soll die Stadt wieder an den Rhein gebracht werden.


R(h)ein in die Stadt

 

Ernst Bloch, berühmter Philosoph und Ehrenbürger von Ludwigshafen, sprach einst von der „Seestadt auf dem Lande“. Und er hatte Recht. 50 Jahre lang waren die Zugänge von der Innenstadt zum Rhein durch Container, Hafen- und Industrieanlagen versperrt. Doch nun wird die Wende eingeläutet:

• Die Container an Luitpoldhafen und Zollhofhafen sind verschwunden und geben den Blick frei zum Wasser.

 




Einkaufszentrum Walzmühle am Rheinufer Süd.

• Auf der ehemaligen Industriebrache am Rheinufer Süd ist die Altlastensanierung komplett abgeschlossen, die Rheinallee und die wichtigsten Erschließungsanlagen wurden Ende 2004 fertig gestellt. Mit der Bebauung des ersten Baufeldes wurde begonnen. Hier entstehen exklusive Baugrundstücke zum Wohnen und Arbeiten in bester Rheinuferlage.

• Gleichzeitig wandelt die städtische Wohnungsbaugesellschaft GAG den nun von Containern freigeräumten Luitpoldhafen auf der Parkinsel in ein Neubaugebiet für Ein- und Zweifamilienhäuser um. Auch hier soll der erste Bauabschnitt Anfang 2006 beginnen.

 

 




Solar-Carée

Citynähe und gute Verkehrsinfrastruktur

 

Die Rahmenbedingungen für das insgesamt 31 Hektar große Areal von Rheinufer Süd, inklusive Luitpoldhafen auf der Parkinsel mit einer Nettobaulandfläche von 15,3 Hektar, sind optimal. So liegt die neue Adresse am Wasser nur wenige Minuten von der Innenstadt entfernt; mit allen positiven infrastrukturellen Nebeneffekten wie guten Einkaufsmöglichkeiten, Nähe zum Arbeitsplatz, großem und bequemem Mobilitätsangebot und einer Vielzahl von Kultur- und Freizeiteinrichtungen. Die Verkehrsanbindungen an Schiene und Straße sind ausgezeichnet. Es besteht ein direkter Anschluss an die Stadtautobahn und damit an das überregionale Autobahnnetz. Zusätzlich sind in den letzten Jahren in unmittelbarer Nähe zum Rheinufer Süd zahlreiche attraktive Projekte neu entstanden: so das große Einkaufszentrum mit Kino im historischen Gebäude der alten Walzmühle, der S-Bahnhof Mitte am ÖPNV-Verkehrsknotenpunkt Berliner Platz, das Ostasien-Institut als renommierte Fachhochschule und das Ernst-Bloch-Zentrum, welches getreu seinem Namensträger hochkarätige, visionäre und zukunftsorientierte Veranstaltungen anbietet.

 


Wohnen am Wasser

 




Stadtvilla zwischen Rheinallee und Ufer.

Durch das Projekt Rheinufer Süd wird nun erstmalig in Ludwigshafen auf über 15 Hektar Nettobauland „Wohnen am Wasser“ ermöglicht. Das Wohnquartier Rheinufer Süd reicht von der Innenstadt bis zur Parkinsel in den nördlichen Luitpoldhafen hinein. Der Luitpoldhafen bildet das attraktive Bindeglied zwischen dem Kernstück des Rheinufers Süd um die Rheinallee und dem begehrtesten Wohngebiet Ludwigshafens - der Parkinsel. Verschiedene Aspekte garantieren eine einzigartige und hohe Wohnqualität am Rheinufer Süd. Neben der Nähe zur City und einem schönen Blick auf die andere Rheinseite – nämlich auf das Mannheimer Schloss und die dortige Rheinpromenade – gehören dazu die ausgesuchte Architektur für den Bereich Rheinufer Süd, das kultivierte Wohnumfeld, die großen Grün- und Erholungsbereiche Stadtpark und Hannelore-Kohl-Rheinuferpromenade, die geplante Marina am Luitpoldhafen sowie neue und moderne Arbeitsplätze im Umfeld. Im Kernbereich Rheinufer Süd sollen rund 700 Wohnungen in schön gestalteten Stadthäusern und Stadtvillen mit anspruchsvoller Architektur entstehen. Zur Vielfalt eines neuen Wohn- und Stadtquartiers gehören auch Ein- bis Zweifamilienhäuser. Hierfür sind Flächen auf der Parkinsel am Luitpoldhafen vorgesehen, auf denen rund 90 Ein- bis Zweifamilienhäuser in Villenformen gebaut werden können. Für die Uferkante des Luitpoldhafens sind exklusive, dreigeschossige Wohnhausgruppen mit Wintergärten und Dachterrassen vorgesehen. Diese neue Wohnform am Wasser sucht sozusagen ihresgleichen in der Stadt, aber auch in der näheren und weiteren Umgebung. Ludwigshafen bietet mit der Uferkantenbebauung am Luitpoldhafen urbanes Wohnen und Leben am Wasser.

 




Masterplan.

Erste Adresse unter den Linden

 

Das Rheinufer Süd soll die neue Visitenkarte der City werden. Das Rückgrat des Stadtteils bildet die Rheinallee, die voraussichtlich zu einem der schönsten Boulevards in Ludwigshafen wird. Mehr als 100 Linden werden die Allee an beiden Seiten und auf einem Mittelstreifen begrünen; gleichzeitig sind großzügige Flächen für Fußgänger, Radfahrer und den ruhenden Verkehr eingeplant. Mit der Rheinallee soll eine urbane Anbindung an die City hergestellt werden. Ihre Aufgabe ist auch die Übernahme des Verkehrs, der viele Jahre lang entlang des Rheinufers, auf der Rheinufer- und Lagerhausstraße, geflossen ist. Beide Straßen werden teilweise zurückgebaut oder in die Rheinuferpromenade integriert. Durch diese Verkehrsverlagerung werden künftig keine Verkehrsgeräusche mehr die ruhige Wohnlage am Wasser stören. Anfang 2005 waren die Rhein-allee und auch alle Erschließungsstraßen fertiggestellt, so dass zielorientiert Ende 2005 die Baureife vorhanden ist.

Entlang der Rheinallee soll in Form einer geschlossenen und bis zu fünfgeschossigen Block-randbebauung ein Mix von Büros, Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie, Freizeitgestaltung und Dienstleistungsgewerbe entstehen. Wohnungen sind in den obersten Geschossen denkbar, aus denen sich Blicke auf Rhein und Rheinuferpromenade eröffnen. Diese Blockrandbebauung ermöglicht dem dahinter liegenden Wohngebiet am Rheinufer einen guten Schutz vor Verkehrslärm.

 




Zukünftige Bebauung am Rheinufer Süd und Luitpoldhafen.

Städtebauliche Struktur

 

Die Zone zwischen Rheinallee und Uferpromenade ist dem Wohnen vorbehalten. Während entlang der Erschließungsstraßen vier- und dreigeschossige Zeilenbebauung vorgesehen ist, sollen in den Blockinnenbereichen dreigeschossige Einzelhäuser entstehen, die in eine parkähnlichen Freiraumstruktur eingebettet sind. An der Rheinuferpromenade sind Stadtvillen und Einzelhäuser als dreigeschossige Solitäre geplant, die einen unverstellten Blick auf Grünanlage und Rhein                                           haben.

 




Die Rheinallee soll Ludwigshafens schönster Boulevard werden.

Gemeinsam gestalten statt verwalten – Stand der Realisierung

 

Mit der Vermarktungsstrategie ihrer Bauflächen ist die Stadt Ludwigshafen auf der Höhe der Zeit. Um wegzukommen von zum Teil utopischem Planen am Reissbrett, holen wir die potenziellen Investoren von Anfang an ins Boot und loten gemeinsam ein machbares Bebauungskonzept aus. Dieses Vorgehen, Public Private Partnership oder kurz PPP genannt, hat sich bislang bewährt. So hat die Stadt Ludwigshafen im Frühjahr 2004 in einem kooperativen Workshopverfahren mit geladenen Investoren den aufgestellten Rahmenplan und Bebauungsplan für das Rheinufer Süd auf den Prüfstand gestellt, nach dem Motto: „Gemeinsam gestalten statt verwalten“. Mit dem Ergebnis, dass drei Investoren starkes Interesse am ersten Baufenster in der Nähe der Walzmühle gezeigt und ihre Entwürfe im Herbst 2004 eingereicht haben. Auf diesen rund 20.000 Quadratmetern des ersten Baufeldes, zwischen der ehemaligen Firma Halberg, dem Rhein und Ruderverein, sollen etwa 100 bis 150 hochwertige Wohnungen entstehen. Ein Beispiel für eine Stadtvilla im Bereich zwischen Rheinallee und Ufer ist der hier abgebildete Entwurf der Architekten Seepe und Hund. 2006 können die Investorenkonzepte realisiert werden. Auch für die folgenden Baufelder gibt es Investoren, die bereits ihr Interesse bekundet haben.


 

Die Zeichen stehen also sehr gut für eine schrittweise Realisierung eines exklusiven neuen Stadtviertels am Rheinufer Süd für Wohnen, Arbeiten und Freizeit am Wasser.


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