Maßgeschneidertes Studium an der Schnittstelle Management – Technik
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Jedes Jahr verlassen von den rund 18.700 Studierenden – darunter etwa 5.000 junge Menschen aus aller Welt – etwa 1.800 Absolventen die Universität mit einem akademischen Grad. |
Verglichen mit Deutschlands traditionellen Universitäten ist die Universität Stuttgart noch recht jung: 1829 gegründet, hat sich die frühere Technische Hochschule zu einer international angesehenen und zukunftsorientierten Stätte der Wissenschaft und der Managementausbildung entwickelt. Jedes Jahr verlassen von den rund 18.700 Studierenden – darunter etwa 5.000 junge Menschen aus aller Welt – etwa 1.800 Absolventen die Universität mit einem akademischen Grad. Die enge Verzahnung von Forschung und Lehre ermöglicht es der Universität, sowohl Studierende für Aufgaben in Wirtschaft, Staat und Wissenschaft hervorragend auszubilden, als auch in der grundlagen- und anwendungsorientierten Forschung eine Spitzenstellung einzunehmen. Die Absolventinnen und Absolventen prägen nicht ohne Grund Wirtschaft und Region des mittleren Neckarraums entscheidend mit.
Die herausragende Stellung der Universität Stuttgart im Forschungsbereich wird durch fünf Graduierten-Kollegs unterstrichen, in denen ein Teil des wissenschaftlichen Nachwuchses vor allem mit interdisziplinären Methoden ausgebildet wird. Die Offenheit und Kooperationsbereitschaft der Universität kommt durch die enge Zusammenarbeit mit „An-Instituten“ zum Ausdruck, und viele Firmen nutzen als Kunden Einrichtungen der Universität. Die Universität ist damit auch ein wichtiger Partner in Deutschlands traditioneller Hightech-Region Baden-Württemberg.
Servicezentrum und (im übertragenen Sinne) Produktmanager der betriebswirtschaftlichen Hochschulausbildung an der Universität Stuttgart ist das Betriebswirtschaftliche Institut. Unter seinem Dach sind neun Abteilungen aufgestellt, die neben der
allgemeinen Betriebswirtschaftslehre spezielle betriebswirtschaftliche Schwerpunktsetzungen mit ingenieurwissenschaftlichen Fächern vernetzen. Das Betriebswirtschaftliche Institut kann dabei mit besonderen Lehreinheiten aufwarten, die in dieser Form an anderen deutschsprachigen Universitäten nicht zu finden sind. So gibt es die Verbindung von „Investitionsgütermarketing und Beschaffungsmanagement“ nur in Stuttgart; dasselbe gilt für die Disziplin „Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsmanagement“ – konzentriert in einem Stiftungslehrstuhl.
Der Studiengang „Betriebswirtschaftlehre technisch orientiert“ wurde an der Universität Stuttgart im
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Jahre 1974 von der Industrie initiiert. Zwischenzeitlich haben die Absolventinnen und Absolventen ihren besonderen eigenständigen Platz zwischen Diplomkaufmann/-frau und Diplomwirtschaftsingenieur/-in etabliert: Der Studiengang ist vor allem als Alternative zu den früher bereits geschaffenen Ausbildungswegen zum Diplom-Wirtschaftsingenieur zu verstehen. Die technische Orientierung in einem betriebswirtschaftlichen Studium ist in Deutschland immer noch nahezu einzigartig. Für den Studiengang technisch orientierte Betriebswirtschaftslehre ist charakteristisch, dass im Hauptstudium ein technisches Schwerpunktfach aus dem Angebot der
ingenieurwissenschaftlichen Fakultäten obligatorisch ist, auf das im Grundstudium fächerübergreifend vorbereitet wird.
Die technische Orientierung der betriebswirtschaftlichen Ausbildung hat zum Ziel, dass die Studierenden Verständnis und Kompetenz
für ingenieurwissenschaftliche Fragestellungen und Problemsichten entwickeln. Sie sollen in Unternehmen dialogfähig mit den Technikern werden und auf diese Weise dazu beitragen, dass technische und ökonomische Prozesse effizient aufeinander abgestimmt werden. Damit werden Reibungsverluste in der Produktentwicklung, im Qualitätsmanagement, in der Distribution etc. reduziert oder gar vermieden.
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Für die besten 30 Prozent der Studierenden besteht die Möglichkeit, parallel zum deutschen Studienabschluss nach einem einjährigen Auslandsstudium einen Master-Titel zu erhalten – den E.M.B.S. (European Master of Business Sciences). |
Das Betriebswirtschaftliche Institut hat zur Leitmaxime, mit einer managementorientierten systemischen Bildung junge Menschen in ganz besonderer Weise auf die Anforderungen des Wirtschaftsstandortes Deutschland im Allgemeinen und des Industrieraums der Region Stuttgart zu qualifizieren. Das Institut sieht sich in beiderlei Sphären in einer einmaligen Positionierung: In einem Umfeld leistungsstarker Fachhochschulen im Stuttgarter Raum wird an der Universität Stuttgart gerade der mehr grundlegenden, theorie- und forschungsgestützten Wissensvermittlung als Voraussetzung einer nachhaltigen Managementkompetenz hohe Priorität eingeräumt.
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Die technisch orientierte Betriebswirtschaftslehre in Stuttgart ist daher nicht ohne Grund eine Erfolgsgeschichte und erfreut sich einer hohen Attraktivität bei Studienanfängern, Studierenden und der Wirtschaft gleichermaßen: Die gestiegene Nachfrage zeigt sich durch die zeitweise Aussetzung des Numerus clausus, aufgrund dessen aktuell die Erstsemesterzahlen auf über 350 Diplomstudierende und über 120 Nebenfachstudenten gegenüber der sonst zulässigen Zahl von ca. 200 bzw. 50 geklettert sind. Die Gründe für die Attraktivität des Studienangebots sind vielfältig.
• Das moderne Lehrkonzept (Begrenzung der
Teilnehmerzahl in Übungen und Seminaren bei gleichzeitiger Praxisorientierung) gewährleistet, dass Studierende und Betreuer zusammenarbeiten. Durch den verstärkten Einsatz moderner multimedialer Lernkonzepte und -methoden in der Lehre wird darüber hinaus selbstständiges Lernen immer eigenständiger entwickelt. Förderung von methodischer sowie sozialer Kompetenz runden den Betreuungsansatz ab.
• Praxisorientierung steht im Mittelpunkt des betriebswirtschaftlichen Studiums in Stuttgart, u. a. basierend auf über 30 Lehrbeauftragten, Projektseminaren im Hauptstudium und Diplomarbeiten, die in der Mehrzahl in Kooperation mit Unternehmen erstellt werden. Hinzu kommt eine große und breit gefächerte Auswahl an Vertiefungsfächern.
Die Lehrstühle sind mit national und international renommierten Professoren besetzt, was u. a. die fachliche Güte des Studiengangs garantiert.
• Die Praxisorientierung zahlt sich aus. So erhielt der Lehrstuhl Controlling für die Konzeption seiner Seminare, die stets in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen durchgeführt werden, den Landeslehrpreis 1996. Auch andere Lehrstühle konzentrieren sich im Hauptstudium auf eine praktische Ausbildung – meist in Kooperation mit namhaften Unternehmen.
• Fachwissen ist wichtig, aber nicht alles. Personalvorstände sprechen hier von den notwendigen „soft skills“. Das heißt: Spätere Absolventen müssen auch über kommunikative und soziale Kompetenzen verfügen. Deshalb wird in den Veranstaltungen und Seminaren Vortrags- und Moderationstechnik geübt und Teamarbeit gefördert.
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• Nicht nur Unternehmen arbeiten international, auch Universitäten. So kooperiert das Betriebswirtschaftliche Institut mit einer Vielzahl ausländischer Universitäten – allein im Rahmen des europäischen Socrates-Programmes bestehen Partnerschaften zu elf Hochschulen. Dabei verlängert sich die Zeit für das Auslandsstudium die Studienzeit nicht. Denn im Rahmen des Studiengangs “Betriebswirtschaftslehre technisch orientiert” werden Studienleistungen, die an Partnerhochschulen erbracht wurden, in Stuttgart anerkannt und direkt ins Hauptstudium integriert. Für die besten 30 Prozent der Studierenden besteht zudem die Möglichkeit, parallel zum deutschen Studienabschluss nach einem einjährigen Auslandsstudium einen Master-
Titel zu erhalten – den E.M.B.S. (European Master of Business Sciences). Daneben bietet der Lehrstuhl Controlling alljährlich jeweils zwei MBA-Stipendien an einer US-amerikanischen Universität an.
• Absolventen des betriebswirtschaftlichen Studiengangs sind in ihrer beruflichen Karriere außerordentlich erfolgreich. Sie nehmen im Anschluss an Studium oder Promotion nicht selten Positionen im Top-Management von großen und mittelständischen Unternehmen ein.
• Wiederholte Platzierungen des betriebswirtschaft-lichen Studiengangs der Universität Stuttgart in den vorderen Rängen bei viel beachteten Rankings in Zeitschriften (wie jüngst im „Stern“) bekräftigen eindrucksvoll die Akzeptanz und Stärke managementorientierter universitärer Ausbildung an der Universität Stuttgart.
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Die Universität ist zu einem wichtigen Partner in Deutschlands traditioneller Hightech-Region Baden-Württemberg geworden. |
• Die darüber hinaus angestrebte engere Verzahnung mit der Universität Hohenheim wird nicht nur über den gemeinsamen Studiengang Wirtschaftsinformatik, sondern durch zukünftige Austauschmöglichkeiten von Studienleistungen im Rahmen des Credit-Point-Systems verwirklicht. Seit dem Wintersemester 2001/02 werden darüber hinaus Veranstaltungen im neuen Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik angeboten, der vom Betriebswirtschaftlichen Institut mitinitiiert wurde. Daneben nehmen Exportleistungen des Betriebswirtschaftlichen Instituts für andere Studiengänge wie beispielsweise für den englischsprachigen ingenieurwissenschaftlichen Studiengang Infotech zu.
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Neubau Internationales Zentrum – Fertigstellung Ende 2004. |
In den Bahnen des systemischen und integrativen Ansatzes versteht das Betriebswirtschaftliche Institut auch den Bereich der Weiterbildung. Mit leistungsstarken Kooperationspartnern wird entsprechend des Netzwerkgedankens das Angebot innovativer Weiterbildung weiterentwickelt: So wurde ein mit dem Stuttgart Institut of Management and Technology, an dem die Universität Stuttgart maßgeblich beteiligt ist, der MBA-Studiengang International Sourcing entwickelt – ein europaweit einmaliges Post-Executive-Program. Das Betriebswirt-schaftliche Institut ist ebenfalls maßgeblich beteiligt an einem weiteren postgradualen Studiengang zum Master of Business Administration in Health Management, einer durch zahlreiche Unternehmen und öffentliche Einrichtungen des Gesundheitsbereichs getragene universitäre Weiterbildung, die ihren Start im Frühjahr 2003 hatte.
Im Ausland ist das Betriebswirtschaftliche Institut maßgeblich am Aufbau des wirtschaftswissenschaftlichen Zweiges der German University of Cairo beteiligt. Hier können seit Herbst 2003 ägyptische Studierende angelsächsisch ausgerichtete Abschlüsse erwerben, die sie mit Qualifikationen an der Schnittstelle von Ökonomie und Technik ausstatten.
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In den Veranstaltungen und Seminaren werden Vortrags- und Moderationstechnik geübt und Teamarbeit gefördert. |
Die Forschungssituation am betriebswirtschaftlichen Institut stellt sich aufgrund des Engage-ments aller Bereiche ebenfalls sehr positiv dar. Dies zeigt sich in Spitzenplätzen in aktuellen Hochschulrankings wie dem des renommierten Centrums für Hochschulentwicklung. Dort rangiert das Betriebswirtschaftliche Institut aktuell sowohl in Hinblick auf Drittmittelforschung, Promotionen als auch Publikationen bundesweit auf dem ersten Platz. Diese Position und auch die bisherigen Forschungsschwerpunkte werden in Zukunft weiter ausgebaut. Es stehen im strategischen Forschungsfokus Schwerpunkte aus den Bereichen der Wirtschaftsinformatik wie E-Business und E-Administration sowie darüber hinaus die Felder unternehmensnahe Dienstleistungen und Gründungsmanagement.
Der Studiengang “Betriebswirtschaft technisch orientiert” und das Betriebswirtschaftliche Institut – so erfolgreich wie die Wirtschaftsregion Stuttgart selbst und nach ganz ähnlichen Erfolgsprinzipien: Kombination von Wirtschaft und Technik sowie von Innovation und Management.
In den Bahnen des systemischen und integrativen Ansatzes versteht das Betriebswirtschaftliche Institut auch den Bereich der Weiterbildung. Mit leistungsstarken Kooperationspartnern wird entsprechend des Netzwerkgedankens das Angebot innovativer Weiterbildung weiterentwickelt: So wurde ein mit dem Stuttgart Institut of Management and Technology, an dem die Universität Stuttgart maßgeblich beteiligt ist, der MBA-Studiengang International Sourcing entwickelt – ein europaweit einmaliges Post-Executive-Program. Das Betriebswirt-schaftliche Institut ist ebenfalls maßgeblich beteiligt an einem weiteren postgradualen Studiengang zum Master of Business Administration in Health Management, einer durch zahlreiche Unternehmen und öffentliche Einrichtungen des Gesundheitsbereichs getragene universitäre Weiterbildung, die ihren Start im Frühjahr 2003 hatte.
Im Ausland ist das Betriebswirtschaftliche Institut maßgeblich am Aufbau des wirtschaftswissenschaftlichen Zweiges der German University of Cairo beteiligt. Hier können seit Herbst 2003 ägyptische Studierende angelsächsisch ausgerichtete Abschlüsse erwerben, die sie mit Qualifikationen an der Schnittstelle von Ökonomie und Technik ausstatten.
Die Forschungssituation am betriebswirtschaftlichen Institut stellt sich aufgrund des Engage-ments aller Bereiche ebenfalls sehr positiv dar. Dies zeigt sich in Spitzenplätzen in aktuellen Hochschulrankings wie dem des renommierten Centrums für Hochschulentwicklung. Dort rangiert das Betriebswirtschaftliche Institut aktuell sowohl in Hinblick auf Drittmittelforschung, Promotionen als auch Publikationen bundesweit auf dem ersten Platz. Diese Position und auch die bisherigen Forschungsschwerpunkte werden in Zukunft weiter ausgebaut. Es stehen im strategischen Forschungsfokus Schwerpunkte aus den Bereichen der Wirtschaftsinformatik wie E-Business und E-Administration sowie darüber hinaus die Felder unternehmensnahe Dienstleistungen und Gründungsmanagement.
Der Studiengang “Betriebswirtschaft technisch orientiert” und das Betriebswirtschaftliche Institut – so erfolgreich wie die Wirtschaftsregion Stuttgart selbst und nach ganz ähnlichen Erfolgsprinzipien: Kombination von Wirtschaft und Technik sowie von Innovation und Management.























