Herbert Marner

Der 52-jährige Herbert Marner ist Vor­sitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse. Vor seinem Einstieg ins Messegeschäft im Jahr 2001 war er mehrere Jahre in führender Position in der Tele­kom­munikationsindustrie tätig.

Messen in Köln –
Starke Impulse für die Region



Messen bringen Menschen
und Unternehmen in Bewegung.

Mehr als zwei Millionen Menschen kommen pro Jahr mit demselben Ziel nach Köln: Sie sind Teilnehmer an einer der mehr als 70 Veranstaltungen auf dem Kölner Messegelände. Messen wie anuga, photokina, die internationale Möbelmesse imm cologne, die Entsorga-Enteco, ­die ART COLOGNE, die Orgatec: Sie alle sind Leitmessen ihrer Branchen, auf denen die Produkte des Weltmarkts nahezu vollständig präsentiert werden. Aussteller, Besucher und Journalisten kommen aus der ganzen Welt in die Region. Sie übernachten, sie essen und trinken, sie benutzen Verkehrsmittel, sie kaufen ein, sie nehmen am kulturellen Leben teil. Als Aussteller – dies sind in der Regel über 30.000 Unternehmen pro Jahr – beschäftigen sie Handwerker, Spediteure, De­­sig­ner, Caterer, Lieferan­ten. Und die meisten der regelmäßig beteiligten rund zwei Millionen Besucher bringen Kompe­tenz mit: Fast alle haben ihre Funktion im Management der be­­treffenden Bran­chen und treffen in ihren Unter­neh­men Entscheidungen – mitunter auch die Ent­scheidung, in der Region zu investieren.

So ziehen Messen allein durch ihre Exis­tenz eine attraktive Klientel an, die zum internationalen Flair der Stadt und zur sprichwörtlich entspannten Lebensart beiträgt. Unter den rund zweieinhalb Millionen Besuchern, die jedes Jahr in Köln übernachten, sind weit mehr als die Hälfte Messeteilnehmer. Rund 40 Prozent kommen aus dem Ausland. Die Kölner Messen sorgen somit permanent für den Kontakt ausländischer Entscheider und potenzieller Investoren zum Wirtschaftsstandort.

 

Nach einer Untersuchung des Münchener ifo-Instituts führen die Ausgaben der Kölner Messebesucher und Aussteller pro Jahr zu bundesweiten Umsätzen in Höhe von 1,7 Milliarden Euro – davon 1,4 Milliarden in NRW und 930 Millionen in Köln. Jeder Euro Umsatz der Messe löst damit alleine in Köln Umsätze in Höhe von 4,90 Euro aus. Die Tätigkeit der Messe sorgt darüber hinaus für fast 11.000 Fulltime-Jobs in Köln, mehr als 18.000 bundesweit. Davon profitieren vor allem Beschäftigte in Hotels, der Gastronomie, im Handwerk, im Einzel­handel und im verarbeitenden Gewerbe.

 




Nah am Rhein und
mitten in der Stadt:
Messe mit attraktivem Umfeld

Für rund 25 Branchen, von der Er­­nährungswirtschaft über Photo und Imaging bis zum Einrichtungssegment, von der Kunst über die Zweiradindustrie bis zu Garten und Freizeit, bietet Köln die Leitmessen. Gerade für kleinere Un­­ternehmen und Mittelständler auch aus der Region, die selbst keinen globalen Vertriebsapparat aufbauen können, be­­­deuten die Veranstaltungen den einfachsten und direktesten Weg, unmittelbar am Weltmarktgeschehen teilzunehmen. Jede einzelne Veranstaltung transportiert auch die Marke Köln und einen starken Eindruck aus der Region in die ganze Welt. Das Veran­stal­tungs­pro­gramm ist kontinuierlich gewachsen. Es umfasst heute rund 45 eigene Messen in Köln und mehr als 20 im Ausland, außerdem finden jährlich bis zu 30 Gastmessen und etwa 2.000 Tagungen und Kongresse auf dem Kölner Messegelände statt.

Um Aussteller und Besucher langfristig an den Messestandort Köln zu binden, steht neben marktgerechten Messen auch die Qualität des Messegeländes an vorderster Stelle. Die Koelnmesse verfügt nicht nur über das mit 284.000 Quadratmetern viertgrößte Messege­län­de der Welt, es wurde bis zum Jahres­beginn 2007 auch umfassend moder­nisiert und hat eine völlig neue Struktur erhalten. Anstelle der historischen Rheinhallen aus den 20er Jahren sind hochmoderne, flexibel nutzbare neue Hallen entstanden, neue Eingangs­bereiche, Presse und Con­gress-Centren. Gleichzeitig wurde die Aufenthaltsquali­tät deutlich verbessert. Die Koelnmesse nimmt als Dienstleister heute eine führende Position unter den Veran­stal­tern weltweit ein. Sie bietet ihren Aus­stellern und Besuchern aus einer Hand eine vollständige Servicepalette von An­­­reise und Unterkunft über Standbau, Stand­planung und Unterstützung der Öffent­lichkeitsarbeit bis hin zur onlinegestützten Messevorbereitung und zum Ticketkauf per Internet.

 




Eine offene Architektur unterstützt den Schaufenstercharakter der Messe.

Das Kölner Messeareal gilt heute als eines der attraktivsten Gelände in Europa, das hinsichtlich Struktur, Lage, Erreichbarkeit, Ausstattung und Service Maßstäbe setzt. Dazu zählen die beiden neuen Eingangsbereiche Nord und Süd. Der Eingang Nord verfügt über ein modernes neues Presse- und Congress-Centrum. Der neue Eingang Süd stellt die repräsentative Direktverbindung der Messehallen zum ICE-Terminal Köln Messe/Deutz her und hat mit seinen gläsernen Fassaden und seiner beeindruckenden Höhe das Potenzial, künftig eines der Wahrzeichen der Messe und der Stadt Köln zu sein. Damit hat die Koelnmesse viel zur städtebaulichen Entwicklung in Köln beigetragen. Die Lage ist einzigartig. Das Gelände liegt in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt direkt dem Kölner Dom gegenüber auf der rechten Rheinseite. Es ist optimal auf allen Verkehrswegen zu erreichen. Zehn Autobahnen führen direkt zum Gelände, das unmittelbar an den ICE-Bahnhof Köln Messe/Deutz angrenzt. Fünf internationale Flughäfen sind per Bahn in kürzester Zeit erreichbar, die Fahrt zu den Überseeflügen in Frank­furt dauert weniger als eine Stunde.

 

Die Koelnmesse versteht sich als Im­­puls­geber der Kölner Wirtschaft und der Region. Die Ansiedlung der RTL-Medien­gruppe im direkten Umfeld der Messe­hallen erhöht ab 2008 die Attraktivität des Standorts auch für weitere kommunikationsnahe Dienstleister. Auch die im Ausland veranstalteten Messen steigern letzten Endes den Bekannt­heitsgrad des Stand­­orts in der ganzen Welt. Zur Unter­stützung dieser positiven Wechsel­wir­kung beteiligt sich die Koelnmesse an vielen Maßnahmen des Standort­mar­ketings im Ausland, darunter Initiativen wie die China-Offensive der Stadt Köln und gemeinsame Ak­­ti­vitäten in Indien.

 

 


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