Gerhard Riegger: Dresden erlangt Topposition in der Kongress- und Tagungsbranche

Dresden, Landeshauptstadt Sachsens mit rund 510.000 Einwohnern: un­­zählig die Schätze in den Museen, atemberaubend die Schönheit der Architektur, erstaunlich die Vielfalt und das Niveau des tra­­di­­tions­­­­­­reichen Musiklebens und überraschend die romantische Land­schaft, die entlang der Elbe bis in die Innenstadt reicht.
Doch besitzt Dresden nicht nur als Kunst- und Kulturstadt einen hervorragenden Ruf. Die sächsische Landeshaupt­stadt ge­­hört außerdem zu den Top 10 der deut­­schen Tagungs- und Kongress­städ­­te. Die kontinuierliche Weiterentwick­­lung als Ver­­anstaltungsdestination wurde unter an­­derem auch mit der Verleihung des Conga-Awards 2007 der Vereinigung Deutscher Veranstaltungsorgani­sa­to­ren eV gewürdigt.


DRE_126_Congress-Kopie

232 Konferenzen ab 250 Teilnehmern fanden 2007 in Dresden statt und unter­mauern die hohe Attraktivität der Stadt. 83 Prozent der Tagungsteilnehmer ka­­men aus Deutschland, 17 Prozent aus dem Ausland. Moderne Tagungs­häuser und außergewöhnliche Veran­staltungs­stätten zentral in der Stadt oder in Dres­­dens attraktiver Umgebung bieten so­­wohl Platz für kleine Meetings als auch große Konferenzen.
Direkt am Elbufer, fußläufig zum historischen Altstadtkern von Dresden, bietet das MARITIM Hotel & Internationale Congress Center Dresden seit 2006 beziehungsweise 2004 einen einzigar­tigen Rahmen für Meetings, Kongresse, Präsenta­tio­nen und Festlichkeiten.
Das Internationale Congress Center Dres­­den (ICD) gilt seit seiner Eröffnung als eines der modernsten und erfolgreichs­­ten Kongresshäuser Deutsch­lands. Mit seinen 35 Sälen und Räumen mit Platz für bis zu 6.500 Personen, seinen multifunktionalen Einrich­tungen, der hochmodernen Tagungstechnik und dem um­­fangreichen Serviceangebot eignet es sich perfekt für Tagungs- und Kongress­veranstaltungen aller Art. Seine einzigartige Lage direkt am grünen Elbufer und inmitten des historischen Alt­stadt­­kerns macht es besonders interessant. Aber auch die ungewöhnliche Architek­tur des Kongress­zentrums inspiriert: Der zur Elbe hin wellenförmige, transparen­te Bau erlaubt einen weiten Blick auf die Dresdner Stadtsilhouette. Seit nunmehr über vier Jahren ist das ICD er­­folg­reich im nationalen und internationalen Kon­­gress­markt etabliert. In dieser Zeit fanden hier mehr als 2.238 Ver­­an­­staltungen mit circa 961.700 Teil­­neh­mern aus 120 ver­­schiedenen Län­dern statt. Kongresse wie zum Bei­­spiel die 120. IATA Flug­plankonferenz, der „World Congress of Huntington’s Disease“ oder die „Inter­national Super­computing Con­­ference“ belegen, dass der Standort Dresden im weltweiten Vergleich ohne Probleme mit­­halten kann und es nicht an der Vielfalt von Fachbereichen mangelt.

DRE_046-Kopie
Seit der Eröffnung des ICD hat sich das internationale Gästevolumen in Dres­den stetig gesteigert. Dieser Trend wird sich auch in den nächsten Jahren noch weiter fortsetzen. Eine wesentliche Grund­lage dafür ist die gute Flug­anbindung der Stadt an die wichtigsten internationalen Drehkreuze Frankfurt am Main und München. Derzeit zählt Frankfurt 47 und München 46 Starts pro Woche. Von dort bestehen zahlreiche internationale Verbindungen, die bislang von Dres­­den aus nicht angeflogen werden. Insgesamt gibt es vom Dresdner Flug­hafen aus 44 nationale und interna­­tio­­na­­le Direktflüge. Auch die inter­­na­­ti­o­­na­­len Flughäfen Prag und der neue Berliner Flughafen BBI sind mit 1,5 Stunden Fahrtzeit schnell zu erreichen und stehen positiv für die internationale Anbin­dung Dresdens. Auch wird das Strecken­netz der Deutschen Bahn weiter ausgebaut. Dies sind Fak­to­ren, die Dresden zu einer Topposition in der Kon­­­gress­bran­­che verhelfen. Auch die sehr kurzen Wege in der Stadt tragen dazu bei. So kann man innerhalb des Alt­­stadt­­­kerns alles in nur wenigen Minuten zu Fuß erreichen und ist nicht auf Transfer­leistungen an­­gewiesen.


DRE_027-Kopie

Darüber hinaus besticht die Stadt mit ihrer hohen Zahl an weltbekannten Kunst­schätzen und Sehenswürdigkei­ten so­­wie mit ihrer lebendigen Kultur­szene.
Die Region Dresden ist die bedeu­tends­te Wachstumsregion im Osten Deutsch­­lands. Sie ist auf dem Weg, sich zu einem der wichtigsten Wirt­schafts- und Wissen­schaftsstandorte in Deutsch­land zu entwickeln. So ist Dres­­den bei verschiedenen Wirt­schafts­­rankings (Pro­­g­nos Zukunfts­­at­­las, Belle­vue Städte­­test, Capital-Städte­­­ran­k­ings) immer auf einer der vorderen Posi­tionen zu finden. Die Wirt­­schaft der Stadt stützt sich auf ein breites Bran­­chen­spektrum. Die ent­­schei­­­den­den Wachs­­tums- und Entwicklungs­im­pul­­se gehen dabei von drei zu­­kunfts­­­orien­­­tierten Kompetenz­fel­dern aus: Mi­­kro­­­elektronik/Informations- und Kom­munikationstechnologie, Nano­­­tech­­­no­logie/Neue Werkstoffe und Life Scien­­ces/Biotechnologie. Durch den stetigen Aus- und Aufbau dieser neuen Branchen besteht zu­sätz­lich eine hohe Dichte an For­schungs­ein­­richtungen (Max-Planck-Gesell­schaft, Leibniz-Ge­­mein­­schaft, Fraun­­hofer-Ge­­sellschaft et cetera), was eine enge Verflechtung zwischen For­schung und Industrie zur Folge hat. Diese in­­ten­sive Zusammen­arbeit zwischen Wirt­­schaft und Wissen­schaft bietet viele An­­knüpfungspunkte für Ta­­gun­­gen und Kongresse.
Unsere Vision ist es, gemeinsam mit den Partnern aus Wissenschaft, Wirt­schaft und Politik Dresden zu einer der führenden Tagungs- und Kongress­städ­te Deutsch­­lands zu entwickeln. Vertre­ter aus Wissenschaft und Forschung zählen mit ihren vielseitigen internationalen Kontakten hierbei zu unseren wichtigsten Bot­schaftern für den Stand­­ort Dresden und das Internationale Con­­gress Center Dresden.

81R14_E7ET1114-KopieDer Autor wurde 1954 geboren und ab­­­solvierte eine Lehre zum Hotel­kauf­mann, die er 1971 ab­­schloss. Es folgten die in der internationalen Hotellerie üb­­lichen Lehr­­­jahre in Lon­­don, Frank­reich und Rom. 1994 er­­­­öf­f­nete er als Direktor das Hotel Alb­rechtshof Berlin. Seit 1997 ist er als Di­­rek­­tor für die MARITIM Hotel­ge­sell­schaft tätig, zuerst in Berlin und Hal­le und seit 2003 in Dresden.