Dr. Michael Mainka: Der Patient als Gast – Die moderne Klinik von Morgen

„Die Zukunft war früher auch besser“ – dieses beliebte Bonmot von Karl Va­­len­­tin wird derzeit gerne von Vertretern der Gesundheitswirtschaft zitiert, wenn es um die Entwicklungen in den kommenden Jahren für Kliniken und medizinische Einrichtungen geht.
Noch zählt das deutsche Gesundheits­sys­­tem ohne Frage zu den besten und auch modernsten im internationalen Ver­­gleich. Die Entwicklungen der jüngsten Vergangenheit haben aber leider ge­­zeigt, dass Reformen mit Bedacht durch­­geführt wer­­den müssen, um nicht durch ein Über­maß an Neu- und Umordnungen den Stan­­dard zu verringern – denn dies würde für die Zukunft des gesamten Ge­­sund­heitswesens Schwierig­keiten in nur schwer zu bewältigendem Ausmaße mit sich bringen.

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Gesundheitsreformen, Belange der Kran­­ken­­kassen, Anforderungen an Technik und Infrastruktur, um gute Ärzte ge­­winnen zu können, und nicht zuletzt na­­türlich die Ansprüche der Patienten, die nicht als Nummer in einem Klinik­betrieb, sondern als Gast gesehen wer­den möchten – eine Vielzahl von Heraus­for­de­run­gen für das Gesundheitswesen. Und diese sind ein Grund, weswegen die Zu­­kunft von manchen mehr schwarz als rosig gemalt wird. Stehen Kliniken also vor Herausforderungen, die nur schwer zu meistern sind? Pauschale Antworten sind an dieser Stelle sicherlich fehl am Platze – zu indi­­viduell sind die An­­sprüche an die einzelnen Kliniken und zu individuell sind auch die Ansprüche jeder Klinik selbst. Das Isar Medizin Zen­trum stellt seit seiner Eröffnung im März 2008 an sich den Anspruch, in allen Belangen das Opti­mum zu bieten – ge­­rade um den Anfor­derungen der Zu­­kunft gerecht zu werden. Die bereits erzielten Erfolge sprechen eine deutliche Sprache, dass der eingeschlagene Weg in eine erfolgreiche Zukunft führt: So entwickelte sich der Umsatz von 7,5 Millionen Euro der (defizitären) Vor­gän­­gerkliniken in 2005 auf 30 Millionen Euro (2009), ebenso wuchs die Zahl der Mit­arbeiter von 120 auf mittlerweile über 400 an. Strukturelle Grund­­lage für diese Erfolgsstrategie ist die Kon­zen­tration auf ausgewählte Schwer­punkte – so hat sich im Isar Medizin Zen­­­trum seit seiner Eröffnung eine der größten Wir­­bel­säu­lenchirurgien Deutsch­­lands ent­­wickelt, weitere Fach­rich­tun­gen sind un­­ter anderem Chirurgie, HNO, Ortho­pä­die, Uro­logie und Innere Medizin. Diese Schwer­­punkte werden verbunden mit einem breiten Spektrum an Ange­boten für Mediziner und Patienten: So beheima­­tet das Zen­­trum im Herzen der Mün­­ch­­ner Innen­­stadt neben einer Am­­bu­lanz auch eine eigene Radiologie und Kardio­­logie, eine gastroenterologische Praxis­klinik und eine Inten­siv­sta­tion mit mo­­dernstem technischem Equip­ment.

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Über das medizinische Angebot hinaus versteht sich das Isar Medizin Zentrum als modernes Dienstleistungszentrum und als verlässlicher Partner für seine Kooperationsärzte – insgesamt rund 120 Fachärzte mit internationalem Re­­nom­mee.
Dafür wird eine perfekte Infrastruktur durch die räumliche Nähe von Isar Kli­nik, der Privatklinik Pettenkofer Klinik und diverser Arztpraxen geboten. Diese Ein­rich­tungen ermöglichen eine Medi­zin der kurzen Wege in Verbindung mit höchstem medizinischem Standard: Mo­­dernste Medizintechnik unterstützt das Wissen und die Erfahrung der Mediziner für eine schonende und effektive Ver­sor­gung bei Prävention, Ambulanz, am­­bu­lanter oder stationärer Behandlung und Therapie.
Damit die Mediziner sich voll und ganz auf diese Behandlung konzentrieren können, bietet das Isar Medizin Zentrum eine Reihe von Service-Angeboten, um administrative und bürokratische Auf­gaben zu übernehmen – sei es bei der Patientenakquise, der Patienten­ab­rech­nung, bei Verhandlungen mit Kosten­trä­­gern oder bei der Entwicklung neuer, zu­­kunftsfähiger Behandlungsformen.
Sowohl Ärzte als auch das Isar Medizin Zentrum profitieren von dieser Ko­­ope­ration und dem Einbringen der jeweiligen Kernkompetenzen in diese Partner­schaft. Die Bündelung von Kompetenzen – oder neudeutsch formuliert „In-­Sour­cing anstatt Out-Sourcing“ – ermöglicht einen außergewöhnlich hohen Qualitäts-Stan­­dard und ist ein Modell zur Be­­wäl­tigung von bereits bestehenden und zu­­künftigen Herausforderungen für das Gesundheitswesen. Synergien werden genutzt, die neben Kosten­einspa­rungen auch noch neue Wege für Me­­dizin auf Weltniveau erschließen – eine klassische „Win-win“-Situation, die ge­­rade auch auf Zukunft hin gesehen noch mehr an Be­­deutung gewinnen wird.

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Doch im Isar Medizin Zentrum wird dar­­aus sogar noch eine „Triple-win“-Si­­tua­tion, denn natürlich drehen sich alle Be­­mühungen um eines: das Wohl der Pa­­­tienten. Und diese profitieren von den oben genannten Synergien und Koope­r­a­­tionen: Top-Mediziner behandeln un­­ter besten Be­­dingungen – abzulesen un­­ter anderem an mehr als 14.000 Ein­grif­­fen in 14 Monaten ohne nennenswer­te Kom­­­plikationen bei einer Fall­schwere auf Universitäts­klinik­ni­veau. Doch die Pa­­tienten profitieren noch mehr: Denn ihre Unterbringung er­­folgt großteils auf Ho­­telstandard, nicht nur als Privatpa­tient, sondern als Pa­­tient jeder Kasse.
Prämisse der Mit­ar­beiter des Isar Me­­dizin Zentrums bei der Pa­­tien­ten-Ver­sor­­gung ist, dass der Pa­­tient als Gast an­­gesehen wird.
Dies zeigt sich in einem reichhaltigen Serviceangebot und in ausschließlich fachspezifisch ausgebildetem Personal, das beständig weiter geschult wird.
Service ist eines der Themen, die für das Gesundheitswesen in Zukunft im­­mer wichtiger sein werden. Denn der mündige Patient wählt, wo er sich be­­handeln lässt. Und da ganzheitliches Wohl­be­finden für die Genesung mehr als nur vorteilhaft ist, wird ein hoher Service­standard nach Prüfung der me­­dizinischen Kompetenzen bei der Wahl einer medizinischen Einrichtung den Aus­schlag geben.

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Zudem weitet sich der Patientenkreis auch weiter aus: Im Isar Medizin Zen­trum lassen sich Patienten aus Mün­chen und Bayern, aber auch aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Aus­­land behandeln. Dadurch bedingt werden auch Marketing-Maßnahmen und die Öffnung der Einrichtungen für In­­teressen der Öffentlichkeit unabdingbar – denn nur wer sein Angebot trans­­parent offenlegt und durch moderne Kommunikation In­­teressierten Informa­­tionen anbietet, gibt Patienten und Ärzten die Möglichkeit, sich für das Haus zu entscheiden.
Gesundheitsreformen, wirtschaftliche An­­sprüche, Belange von Ärzten und Pa­­tienten sowie eine steigende Inter­na­tio­nalität – die Herausforderungen des mo­­dernen Gesundheitswesens an Klini­ken der Zukunft sind mannigfaltig. Aber „Die Zukunft war früher auch besser“ überlässt das Isar Medizin Zen­trum auch weiterhin Karl Valentin, der außer­­dem im Jahr 1918 der Über­lie­ferung nach im historischen Bürk­lein­Bau des Isar Medizin Zentrums geboren wurde.
Das Isar Medizin Zentrum freut sich auf die Zukunft – denn die Weichen für ihre An­­forderungen sind hier schon lange ge­­stellt.

isar-medizin_drmainka_034Der 1969 geborene Autor ist Vorsitzender der Geschäftsführung der Isar Kliniken GmbH und verantwortlich für die Leitung des Isar Medizin Zentrums. Er hat in München Betriebswirtschaft studiert und gründete nach der Promotion eine eigene Unternehmensberatung. Dr. Mainka ist zudem Dozent für Be­­triebs­wirt­schafts­lehre an der Fachhoch­schule Jena.