Dr. Fritz Audebert: Globale „Energiewirtschaft“ made in Niederbayern – Interkulturelles Know-how für nachhaltigen internationalen Erfolg

Interkulturelle Kompetenz ist angesichts der fortschreitenden Globalisierung essenziell für den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen. Doch nur wer auf die Feinheiten achtet, für den wird die globale Zusammenarbeit zum Erfolgsfaktor.

 

Das internationale Geschäftsparkett bietet Unterneh­men unendlich viele Chancen: Neue Märkte sollen er­schlossen und Stellen in Zeiten von Fachkräftemangel und zunehmender Spezialisierung international besetzt werden. All diese Prozesse sorgen für erhebliche Span­nungen in international aktiven Unternehmen: Wie über­zeuge ich indische Geschäftspartner von meiner Leis­tung? Wieso wurde mir von den chinesischen Kollegen klar ein „ja“ signalisiert, um hinterher festzustellen, dass das Projekt doch nicht zustande kommt? Wie gestalte ich Teamarbeit effizient, wenn doch der amerikanische, der spanische und der schwedische Kol­­lege ganz unterschiedliche Werte und Vorstellungen mitbringen? Und warum wirken russische Kandidaten für eine Stelle auf ihren Bewerbungs­­fotos immer so ernst?

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Unternehmen und Institutionen bezahlen interkulturelle Missverständnisse teuer: Die Kosten für Geschäftstreffen, internationale Projekte und die Entsendung von Mitar­beitern in fremde Kulturräume erreichen schnell schwin­delerregende Höhen – und scheitern häufig an mangeln­der Sensibilität für die andere Kul­tur. Interkulturelles Bewusstsein geht weit über Begrü­ß­ungszeremonien oder Sitzordnun­gen beim Geschäftstreffen hinaus. Das Wissen um kulturspezifische Merkmale wie Kommunika­tionsver­­halten, Hierarchiedenken oder Zeit­management ist entscheidend im Umgang mit anderen Kulturen, ebenso das richtige Maß an Wertschätzung, Toleranz und Akzeptanz.

Für Nachhaltigkeit im Bereich der Internationalisierung steht die ICUnet.AG: An den Ufern der Donau gelegen, widmet sich das Unternehmen mit Haupt­­sitz in Passau nicht der Wasserkraft, sondern der Förderung interkultureller Energie. Das interkulturelle Beratungshaus be­­gleitet Unternehmen und Organisationen rund um In­­ter­nationalisierung und Glo­bal Mobility. Als Service-, Quali­täts- und Innovationsführer ist es Partner zahlreicher Unter­neh­men und Institutionen rund um Interkulturelle Be­­ratung, Kompetenzent­wicklung, Assessment und Global Mobility. Mehr als zwölf Standorte im In- und Ausland und über 150 feste sowie 350 freie Mitarbeiter und Interkulturelle Berater sorgen dafür, dass das Unterneh­men weltweit für seine Kunden Ansprechpartner vor Ort ist.
Mit der ICU®-Lösung ist die ICUnet.AG Systemanbieter: Weltweit einzigartig verknüpft die ICUnet.AG einzelne Leistungen zu einem Gesamtkonzept für Internationali­sierung. Interkulturelle Beratung, Kompetenzentwick­lung, Potenzialanalyse und Global Mobility ergänzen und be­­dingen sich gegenseitig und erlauben maßgeschneiderte Lösungen. Als meistausgezeichnetes Unter­nehmen seiner Branche (unter anderem Best of Con­sulting, Euro­pean Business Awards, Deutscher Gründer­preis oder Deloitte Technology Fast 50) ist die ICUnet.AG auch 2014 wieder, bereits zum fünften Mal in Folge, mit dem Preis „Deutschlands kundenorientiertester Dienstleister“ ausgezeichnet worden.

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Transformatoren verbinden verschiedene Spannungs­ebenen eines Stromnetzes und verwandeln induzierte Spannung zur Einspeisung in das Stromnetz in Hochspan­nung um. Der jährlich von der ICUnet.AG in Kooperation mit der Stadt Passau organisierte Interkulturelle Kon­gress generiert neben interkultureller Höchstleistung vor allem einen regionalen Knotenpunkt globalen Know­hows. Welche Trends bewegen das internationale Ma­­nagement von morgen? Wie wird globale Zusammen­ar­beit zum Erfolgsfaktor? Sprecher wie Dr. Milton Bennett, Ph.D., Director Intercultural Development Research Center, Prof. Dr. Geert Hofstede, Professor emeritus für Organisationsanthropologie und internationales Manage­ment, Universität Maastricht, und Philip Mountford, CEO bei Hunkemöller International BV, teilen ihre ganz persönlichen internationalen Erfah­rungen.

Generatoren werden durch die Kraft ihrer Turbinen an­­getrieben. Innovationen ge­­währleisten einen vergleich­­­baren Antrieb im täglichen Geschäft. Die ICUnet.AG baut ihre Innovationsführerschaft sowohl durch Forschungs­projekte mit Universitäten weltweit als auch durch wegweisende Neuentwicklungen kontinuierlich aus. Dies ist institutionalisiert durch ein eigenes „Innovation Lab“, das icu®LAB. Innovative Entwicklungen finden gemeinsam mit dem Kunden statt und gewährleisten Nachhaltigkeit. Durch die kontinu­ierliche Weiterent­wicklung und Optimierung der Ser­vice­qualität, gerade im Technolo­­giebereich, zeichnet sich die ICUnet.AG besonders aus. Auch in diesem Jahr wurde sie für ihre innovativen Leis­tungen prämiert: Die Initiative Mittel­stand hat das Tool ICU NeXt Des­­tination (IND) mit dem „Innova­tions­preis-IT 2014“ in der Kategorie „BEST OF-­Förder­­leistungen“ gekürt. Das Entsendungsmanage­ment Tool beschleunigt und optimiert Relocationprozesse: Die Ge­­samtheit der relevanten Prozessdaten einer jeweiligen Entsendung wird strukturiert ein­­gepflegt, dokumentiert und ist sowohl für den Assignee selbst als auch für die betreu­enden Perso­naler und den begleitenden Relocation-Dienstleister jederzeit und weltweit verfügbar. Das Tool verspricht somit eine wirkungsvolle und trans­­parente Datenkontrolle und reduziert die Komplexität maßgeblich. Mag. Alexander Veit, Head of Global Mobility Services der Siemens AG Österreich, betont weitere Vorzüge: „Das IND schafft Transparenz, spart Zeit und unterstützt damit die Kosteneffizienz. Unsere Anwender haben mit dem IND sehr gute Erfahrungen gemacht, weil es sehr einfach in der Handhabung ist und keine technischen Ambitionen gefordert werden. Gerade im Arbeitsalltag ist das IND sehr angenehm in der Nutzung.“

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Der russische Bewerber lächelt übrigens nicht, weil ein solches Verhalten in seiner Kultur als unprofessionell gewertet wird. Lächeln sowie jede Art von Gefühlsaus­drücken sind der Privatsphäre vorbehalten und werden nur im Kreis der Familie oder engen Freunde ausgetauscht. Eine kulturübergreifende Zusammenarbeit führt nur dann zu den erhofften Effizienzgewinnen, wenn kulturellen Besonderheiten im Team Raum gelassen wird. Die Basis ist ein gegenseitiges Verständnis und Achten der jeweils anderen Kultur. Die ICUnet.AG berät und unterstützt dabei, diese interkulturellen Hürden zu nehmen und nachhaltigen internationalen Erfolg zu erreichen.

DrDer Autor sammelte als Projektleiter in Ecuador, Kolumbien, Peru und Brasilien wertvolle internationale Erfahrungen. Von den interkulturellen Unter­schieden inspiriert, studierte er an der Universität Passau Sprachen, Wirtschaft und Kulturraumstudien. Wertvolle Erfahrungen und Sprachkenntnisse gewann er u. a. durch Aufenthalte in Spanien, Russland und Portugal. 2001 realisierte Dr. Audebert sein interkulturelles Geschäftskonzept und gründete die ICUnet.AG. Dr. Audebert ist glücklich verheiratet und hat mit seiner Frau Cäcilia drei Kinder.