Dr. Eva-Maria Stange: Dresden bietet exzellente Forschung und beste Hochschulausbildung

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Jeder, der in Dresden einmal die „Lan­ge Nacht der Wissenschaften“ miterlebt hat, weiß: Dresden ist eine Stadt der Wissenschaften. Für jedermann wird in dieser Nacht sicht- und erlebbar, wie unglaublich vielseitig die For­schungs­themen sind, mit denen sich die Dres­dner Wissenschaftlerinnen und Wissen­schaftler beschäftigen. Die „Lange Nacht der Wissenschaften“ gibt dem Publi­kum einen Einblick in die äußerst vielfältige Dresdner Hochschul- und Wissen­schafts­­landschaft:

Die sächsische Landeshauptstadt wartet mit zehn Hochschulen auf. Über 40.000 Studierende aus 114 Nationen können aus etwa 200 verschiedenen Studien­­­gän­gen auswählen. Mit rund 33.000 Stu­­­­­dentinnen und Studenten ist die Tech­ni­sche Universität Dresden die größte sächs­ische Universität, sie bietet eine Ausbildung in über 100 Stu­dien­gängen. Im Zuge der Bundes­exzellenz­initiative hat die TU Dresden mit einem Exzel­lenz­cluster und einer Graduier­ten­schule zu­­­dem ihre Exzellenz bewiesen. Die Hoch­­schule für Technik und Wirt­schaft ist mit über 5.000 Studenten die zweitgrößte Hochschule der Stadt. In 33 Studien­gängen bietet sie den Stu­dierenden eine Ausbildung in den Be­­reichen Tech­nik, Ge­­staltung, Wirtschaft und Umwelt. Wer eine besonders praxis­orientierte Aus­­bil­dung sucht, ist bei der Berufs­aka­­demie gut aufgehoben, einer ihrer sie­ben Stand­orte befindet sich in Dres­den.

Aber Dresden ist nicht nur eine Stadt der Naturwissenschaftler und Inge­nieu­re. Ein­­zigartige künstlerische Studien­gän­ge bieten die Hochschule für Bil­dende Künste Dresden, die Hochschule für Mu­­sik „Carl Maria von Weber“ Dres­den oder die berühmte Palucca-Schule Dres­den – Hochschule für Tanz.
Die Palucca-Schule ist die einzige eigen­ständige Hochschule für Tanz in Deutsch­land. Gegründet 1925 von Gret Palucca, werden hier klassischer und zeitgenössischer Tanz sowie Improvisation ge­­lehrt. Die Hochschule für Bildende Küns­te gehört zu den ältesten ihrer Art im deutschsprachigen Raum. Sie geht zu­­rück auf die erste, 1680 gestiftete „Zei­chen- und Malerschule“. Berühmte Ma­­ler wie Caspar David Friedrich und Ot­­to Dix lehrten hier. Die Hochschule für Musik steht in der reichen musikalischen Tra­dition Dresdens.

Weitere fünf Hochschulen sind in freier Trägerschaft: Die Dresden International University, die Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit Dresden, die Hoch­schule für Kirchenmusik, die Fachhoch­schule für Religionspädagogik und Ge­­meinde­diakonie Moritzburg und die Fach­hochschule der Sächsischen Ver­wal­tung Meißen.
Neben einem breiten Stu­­dien­­an­­­­gebot zählt für die angehenden Aka­­demiker vor allem das attraktive Stu­­dien­­um­­feld in Dres­­den: 32 Stu­­denten­­wohn­­­­hei­­me mit 6.700 Plätzen, ver­­gleichsweise günstige Mieten und ein breites Kultur- und Freizeit­­an­­ge­bot sind gute Argu­­men­­te, um in der sächsischen Lan­­­­des­haupt­stadt zu studieren.
Neben einer vielfältigen Hoch­schul­land­schaft kann Dresden mit einer starken For­­schungs­­land­­schaft punk­­ten: Mit elf Ein­­rich­­tungen ist Dres­­den heu­­te zum zweit­­­größten Stand­­­­ort der Fraun­­­­ho­­fer-Ge­­sellschaft in Deutsch­­land aufgerückt. Vier Ein­­rich­­tun­­gen der Leibniz-Ge­mein­schaft, drei Max-Planck-Institute sowie zahlreiche An-­Institute an den Hoch­schu­­­len ergänzen die uni­­versitäre For­schung. Im nationalen und internationalen Wett­­­bewerb haben sich diese Ein­­rich­­tungen als anerkannte For­­schungs­­stätten einen Namen ge­­macht.
Wo die Wissenschaft stark ist, bleibt auch der wirtschaftliche Erfolg nicht aus. Ein be­­sonderes eindrucksvol­­les Bei­spiel da­­für ist die Biotechnologie. Ein deutliches Zeichen für den Erfolg der säch­sisch­­­en Biotech­­no­­logie­­of­­fen­­­­si­­ve auf dem Ge­­biet der Wis­­senschaft ist das Ein­­­werben des ersten Sonder­­for­schungs­­­bereiches zur Stamm­­zell­­for­­schung und des For­­schungs­­zen­­trums „Regene­ra­ti­ve The­­ra­­pien“ (CRTD) bei der Deut­schen For­­schungs­­ge­­mein­­schaft. Um die­se wis­­sen­­schaftlichen Leucht­­tür­­me he­­rum ent­­wick­­elt sich mit wachsendem Erfolg und in enger Nach­­bar­­schaft eine Viel­­zahl junger in­­­no­­vativer Bio­tech­no­lo­­gie­­un­­ter­­neh­­men.
Damit uns der wissenschaftliche Nach­wuchs von morgen nicht ausgeht, werben wir gemeinsam mit den sächsischen Hochschu­­len mit unserer Kam­pagne „Pack dein Studium. Am besten in Sach­­sen.“ um die Stu­­dierenden von morgen: um die eigenen Landeskinder ebenso wie um die der anderen Bun­desländer. Ziel ist es, möglichst vie­­le jun­ge Men­­schen für ein Studium zu mo­­tivieren, um dem drohenden Fach­kräf­te­­mangel der nächsten Jahre entgegenzuwirken. Mit dem Hoch­­schul­­pakt 2020 haben sich Bund und Länder darauf verständigt, bis 2010 deutlich mehr Stu­dienplätze zur Ver­­fü­­gung zu stellen, um dem in den westdeutschen Bun­des­län­dern be­­vor­­stehenden „Stu­den­ten­berg“ eine at­­trak­­tive Per­­spek­­tive zu bie­­ten.

23317677Die 1957 geborene Autorin ist Staats­mi­­­­nisterin für Wissenschaft und Kunst im Freistaat Sachsen. Die promovierte Ma­­the­­­­matik- und Physiklehrerin wur­de 1993 Vorsitzende der Gewerkschaft Er­­­­­­zie­h­ung und Wissenschaft in Sach­sen und 1997 Bun­­desvorsitzende der GEW. Seit 1998 ist sie außerdem Exe­cutive Board Mem­­ber von Education In­­ter­na­tio­nal und Mit­­­glied verschiedener Uni­­versitäts­ku­­ra­­­to­­rien.